29.11.2012

Agentur für Arbeit Wuppertal Arbeitslosenquote Martin Klebe

Trotz Eintrübung der Konjunktur weniger Menschen arbeitslos

Arbeitslosenquote sinkt auf 11,9 Prozent 2.435 Wuppertaler mehr arbeitslos als vor einem Jahr Personalbedarf sinkt

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„Zum Beginn der Adventszeit sind weniger Menschen in Wuppertal arbeitslos gemeldet. Dieser Rückgang kommt durch eine niedrigere Arbeitslosigkeit beim Jobcenter Wuppertal zustande. Doch dieser erste Eindruck trügt. Auch wenn sich der Arbeitsmarkt im November positiv entwickelt, werden die konjunkturellen Veränderungen stärker spürbar, die Eintrübung setzt sich langsam aber kontinuierlich fort. Aufgrund der schwächeren Konjunktur und der Verunsicherung über die Euro-Schuldenkrise schwächt sich die Auftragslage ab. Die Unternehmen disponieren vorsichtiger und suchen weniger Arbeitskräfte. Dies zeigt sich insbesondere an einem niedrigeren Kräftebedarf der Zeitarbeitsunternehmen“, schildert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Wuppertal und künftiger Leiter der gemeinsamen Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, die Situation auf dem Arbeitsmarkt der Region.

Arbeitslosenquoten

Die Arbeitslosenquote sinkt in Wuppertal auf aktuell 11,9 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie im November noch 10,6 Prozent

Weniger Arbeitslose

 In Wuppertal sind aktuell 20.855 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosigkeit ist ausschließlich in der Grundsicherung beim Jobcenter Wuppertal gesunken, während sie im Versicherungsbereich bei der Agentur für Arbeit Wuppertal stieg.

 Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen ist keine statische Größe sondern es bewegt sich viel auf dem Arbeitsmarkt. Dank des milden Winters verloren zwar weniger Menschen im November ihre Arbeit als im letzten Jahr, es fanden aber auch weniger einen neuen Job. Insgesamt konnten im Laufe des Monats 3.059 Männer und Frauen aus Wuppertal aus verschiedenen Gründen ihre Arbeitslosigkeit beenden.

Auf der anderen Seite meldeten sich im November 2.904 Wuppertaler bei den Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter arbeitslos.

 Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt

Im November ist die Nachfrage nach Arbeitskräften in Wuppertal im Vergleich zum letzten Jahr gesunken. Dem Wuppertaler Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit wurden in diesem Monat insgesamt 523 Stellen von Arbeitgebern aus Wuppertal neu gemeldet. Das waren 82 weniger als im Oktober und 285 weniger als im November 2011.

Beim Kräftebedarf in Wuppertal ist im November der saisonale Einfluss aufgrund des anstehenden Weihnachtsgeschäftes im Handel und der Weihnachtsfeiern in der Gastronomie zu spüren, weil aktuell vermehrt Köche, Servicekräfte in der Gastronomie und Verkäufer gesucht werden. Auch der Winter und der damit anstehende Wechsel auf Winterreifen schlägt sich in der Statistik mit einem Bedarf an Fachkräften für Reifen- und Vulkanisationstechnik nieder. Außerdem werden in Wuppertal insbesondere Fachkräfte im Dialogmarketing, in der Lagerwirtschaft, in der Metallverarbeitung, im Büro, in der Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, in der Werkzeugtechnik und in der Lagerwirtschaft gesucht. Darüber hinaus gibt es beispielsweise Jobangebote für Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger und Medizinische Fachangestellte.

Aber auch angelernte Kräfte haben durchaus Chancen, beispielsweise aufgrund der anstehenden Weihnachtspost als Helfer bei den Post- und Zustelldiensten, als Lagerhelfer, in der Gastronomie als Küchenhilfen, im Büro, in der Elektrotechnik, in der Metallbearbeitung sowie als Reinigungskräfte.

Den statistischen Arbeitsmarktreport finden Sie hier.

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