24.07.2012

Arbeitsbedingungen Arbeitsgestaltung Büroarbeitsplätze Fachkräftesicherung Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck

Sommerhitze im Büro

Hinweise und Tipps für die heißen Sommertage am Büroarbeitsplatz gibt jetzt eine neue betriebliche Handlungshilfe, die unter Mitwirkung die Instituts ASER e.V. an der Bergischen Universität Wuppertal erarbeitet wurde.

Der Klimawandel macht sich auch in Büros bemerkbar. Heiße Sommertage werden nach Prognosen von Klimaforschern auch in Deutschland keine Seltenheit mehr sein, wenn auch nicht zwangsläufig in jedem Jahr. Hohe Außentemperaturen haben in vielen Gebäuden steigende, manchmal auch unbehagliche Innentemperaturen zur Folge.

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Betriebliche Handlungshilfe für Büroarbeitsplätze.

Zum Schutz der Beschäftigten ist für Betriebe die neue Arbeitsstättenregel Raumtemperaturen maßgebend. Demnach sollen Arbeitgeber ab einer Lufttemperatur von 26 °C wirksame Maßnahmen ergreifen und ab 30 °C müssen sie tätig werden, um Beschäftigte vor der Hitze zu schützen. Ab 35 °C Lufttemperatur ist ein Arbeitsraum – ohne die Ergreifung wirksamer Maßnahmen – als Arbeitsstätte ungeeignet.

Für Betriebe sind solche Maßnahmen jetzt in einer übersichtlichen Handlungshilfe zusammengefasst worden. Grundlage hierfür war eine wissenschaftliche Studie, die von einem Projektverbund bestehend aus dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Stuttgart, der Hochschule Augsburg, dem Universitätsklinikum Jena und dem Institut ASER e.V. in Wuppertal im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin durchgeführt wurde. Am Beispiel von Büroarbeitsplätzen wurde der Einfluss hoher Raumtemperaturen auf die Leistungsfähigkeit von Personen untersucht.

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