29.06.2012

Agentur für Arbeit Wuppertal Arbeitskräfte Arbeitslosenquote Ausbildungsmarkt Werner Schneider

Weniger Dynamik am Arbeitsmarkt

83 Menschen weniger arbeitslos Rückgang nur beim Jobcenter Arbeitslosenquote bleibt bei 11,8 Prozent Nachfrage nach Arbeitskräften gesunken Ausbildungsmarkt bleibt hinter Vorjahr zurück

„Eigentlich rechnen wir im Juni immer mit einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit, bevor es in den Sommerferien ruhiger auf dem Arbeitsmarkt wird. Die in diesem Jahr unveränderte Arbeitslosenquote im Juni zeigt mir, dass der Arbeitsmarkt an Dynamik verliert. Dies spiegelt sich auch in einem niedrigeren Kräftebedarf in den Unternehmen wieder“, erklärt Werner Schneider, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Wuppertal. „Die Entwicklung in den Sommerferien wird zeigen, ob sich dieser Trend verfestigt oder nur eine Momentaufnahme darstellt“, so Werner Schneider.

Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote in Wuppertal bleibt wie im letzten Monat auf aktuell 11,8 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosigkeit im Juni 10,7 Prozent.

 Weniger Arbeitslose

Aktuell sind in Wuppertal 20.599 Männer und Frauen ohne Job, 83 weniger als im Mai, aber 1.937 mehr als im letzten Jahr. Davon werden 4.024 von der Agentur für Arbeit Wuppertal und 16.575 vom Jobcenter Wuppertal betreut. Die Arbeitslosigkeit ist in diesem Monat in der Arbeitslosenversicherung bei der Agentur für Arbeit Wuppertal um zehn Personen gestiegen, während sie in der Grundsicherung beim Jobcenter Wuppertal um 93 Personen (0,6 Prozent) gesunken ist.

Viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Im Juni meldeten sich insgesamt 2.552 Personen in Wuppertal bei der Agentur für Arbeit Wuppertal oder dem Jobcenter Wuppertal neu oder erneut arbeitslos, das waren 350 weniger als im Mai und 1.121 weniger als im vergangenen Jahr. Auf der anderen Seite konnten in diesem Monat 2.622 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, das waren 667 weniger als im Mai und 1.282 weniger als vor einem Jahr.

Nachfrage nach Arbeitskräften gesunken

Der Bedarf an Arbeitskräften ist im Juni gesunken. Dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Wuppertal wurden in diesem Monat insgesamt 632 neue Stellen von Arbeitgebern aus Wuppertal gemeldet. Das waren 128 weniger als im Mai und 267 weniger als im letzten Jahr.

In Wuppertal werden derzeit insbesondere Arbeitskräfte in folgenden Berufsgruppen gesucht: Fachkräfte in der Metallbearbeitung, im Objekt- und Personenschutz, in der Kraftfahrzeugtechnik, in der Bauelektrik, in der Werkzeugtechnik und in der elektrischen Betriebstechnik. Außerdem gibt es Jobangebote für Bürofachkräfte, Servicekräfte in der Gastronomie, Maler und Lackierer, Sozialpädagogen, Lagerfachkräfte, Rechtsanwalt- und Notarassistenten, Erzieher, Hotelservicekräfte, Zahnmedizinische Fachangestellte, Verkäufer, Köche und Kranführer.

Arbeitgeber, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen, können sich an den Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Wuppertal wenden, Servicenummer 01801 66 44 66 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min.)

 Ausbildungsmarkt bleibt hinter Vorjahr zurück

Bisher wurden 1.652 Ausbildungsstellen in Wuppertal gemeldet, 64 weniger als im letzten Jahr. Davon sind im Juni noch 654 Ausbildungsstellen frei. Gesucht werden beispielsweise noch Azubis als Altenpfleger, Bäcker, Fachkräfte im Gastgewerbe, Fachleute für Systemgastronomie, Dachdecker, Elektroniker, Fachkräfte Lagerlogistik, Bäckereifachverkäufer, Gesundheits- und Krankenpfleger, Kaufleute für Bürokommunikation, Einzelhandelskaufleute, Köche, Lacklaboranten und Medizinische Fachangestellte.

Insgesamt 2.639 Jugendliche meldeten sich bisher bei der Berufsberatung in Wuppertal. Davon suchen noch 1.089 Jugendliche eine Ausbildungsstelle und damit etwa zehn Prozent mehr als im Juni vor einem Jahr. „Wir haben noch gute Bewerberinnen und Bewerber, die noch eine Ausbildungsstelle suchen. Bisher wurden uns weniger Stellen als im letzten Jahr gemeldet, daher freuen wir uns über Unternehmen, die sich auch jetzt noch entscheiden, auszubilden oder eine zusätzliche Ausbildungsstelle anzubieten. Die Nachfrage nach Ausbildungsstellen übersteigt das Angebot“, so Werner Schneider.

Den statistischen Arbeitsmarkreport gibt es unter diesem Link.

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