19.04.2012

Bildung Bundesregierung Kinder Schule

Ratsfraktionen einig: Bildungspaket muss nachgebessert werden

Auf Initiative der GRÜNEN Ratsfraktion unterstützen alle Fraktionen eine Resolution an Bundesministerin von der Leyen (CDU), die in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit beschlossen wird.

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Darin wird gefordert, das Bildungspaket nachzubessern, da die Lernförderung zu restriktiv gehandhabt wird und die bürokratischen Hürden für die AntragstellerInnen zu hoch sind.

Ilona Schäfer, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion:

„Es ist sehr erfreulich, dass alle Fraktionen bei der Lernmittelförderung an einem Strang ziehen. In der Resolution setzen wir uns insbesondere dafür ein, dass auch begabte SchülerInnen über das Bildungspaket gefördert werden sollen und nicht wie bisher nur SchülerInnen, deren Versetzung bedroht ist. Es darf nicht sein, dass Kinder zurückbleiben, weil ihre Eltern finanziell nicht in der Lage sind, das Potenzial der Kinder zu fördern. Es ist für uns unverzichtbar, gleiche Bildungs- und Förderungschancen zu gewähren. Ziel sollte es sein, die Potenziale von Kindern zu erkennen und sie dahingehend zu unterstützen, dass sie einen möglichst guten Bildungsabschluss erreichen können. Profitieren werden nicht nur die geförderten Kinder und Jugendliche, sondern letztendlich unsere ganze Gesellschaft, da Bildung und Kinder das Kapital unserer Zukunft sind.“

Den interfraktionellen Antrag finden Sie hier.

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Kommentare

  1. Thomas Willms sagt:

    Vielleicht ein Tipp an die Ratsfraktionen, die Kolleginnen und Kollegen in Bonn haben wohl entschlossen, übrige Mittel aus dem Bildungspaket Projekte zukommen zu lassen, die sich mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Ansonsten bestätige ich Ihre Meinung In unserer Hausaufgabenhilfe sind viele Kinder und Jugendliche, die zwar Geld vom Jobcenter beziehen, aber nicht versetzungsgefährdet sind. Dennoch benötigen Sie zumindest hin und wieder Unterstützung.

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