05.03.2012

Barmen Barmer Bahnhof Bürgerforum Chirurgie Helios Klinikum

Bürgerforum des HELIOS Klinikums – zu Gast im Barmer Bahnhof

Thema am 6. März, 16 Uhr: Arthrose – es muss nicht immer ein künstliches Gelenk sein.

Prof. Dr. med. Andreas Dávid, Direktor des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie am HELIOS Klinikum Wuppertal

Um dem großen Zuspruch auf die HELIOS Bürgerforen gerecht zu werden, finden im ersten Halbjahr 2012 drei Veranstaltungen dieser Vortragsreihe im Barmer Bahnhof statt.   

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Wie üblich stehen die Fragen der Besucher im Mittelpunkt, die nach einem laienverständlichen Vortrag gestellt werden können. Als Ansprechpartner stehen Prof. Dr. med. Andreas Dávid, Direktor des Zentrums für Unfallchirurgie und Orthopädie am HELIOS Klinikum Wuppertal, und sein auf Arthrose spezialisiertes Team Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei. Es stehen bis zu 300 Sitzplätze zur Verfügung.

Über 2000 Patienten pro Jahr werden von den Spezialisten im Zentrum für Unfallchirurgie und Orthopädie hinsichtlich einer Gelenkerkrankung beraten und behandelt. Meist sind es Verschleißerscheinungen (Arthrose), aufgrund derer sich die Menschen in ärztliche Obhut begeben. Unter Einbeziehung des Krankheitsstadiums, der aktuellen Lebensführung des Patienten und der vorhandenen Risikofaktoren analysieren die Ärzte, welche Therapie für den jeweiligen Patienten die geeignetste ist. Fest steht: In vielen Fällen ist der Gelenkersatz nicht der erste und beste Weg. „Es gibt verschiedene Behandlungsverfahren, die dabei helfen, die Versorgung mit einem Gelenkersatz deutlich hinauszuzögern“, sagt Prof. Dávid.  

Laut Oberarzt Dr. med. Jens Becker lohnt es sich immer, zunächst nach einer Alternative zum Gelenkersatz zu suchen. Oftmals seien solche Eingriffe weniger belastend. „Darüber hinaus muss der Arzt abwägen, ob nicht die eigene Körpersubstanz ausreicht, um dem Patienten ein weitgehend beschwerdefreies Leben zu ermöglichen“, so Dr. Becker. „Ist hingegen ein Ersatzgelenk eingesetzt worden, gibt es keine anderen Alternativen mehr.“  

Im Rahmen des Bürgerforums stehen schwerpunktmäßig drei Alternativverfahren zum Gelenkersatz im Mittelpunkt: Vorgestellt werden die Hüftarthroskopie in minimal-invasiver Technik (Gelenkspiegelung), die Umstellungsosteotomie (Beinachsenkorrektur zur Entlastung des Kniegelenkes) sowie die Knorpel-Knochen-Transplantation im Gelenk.

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