14.12.2011

Ernst-Andreas Ziegler Frank Reiners Junior Uni Karlolina Becker Peter Krämer Peter Vaupel

Junior Uni Wuppertal: Chancen für den Neubau steigen

Die Junior Uni blickt auf „unglaublich erfolgreiche Monate“ zurück. Doch viele Kinder müssen abgewiesen werden, weil im Provisorium an der B7 der Platz hinten und vorne nicht reicht. Die Chancen für einen privat finanzierten Neubau scheinen jedoch zu steigen.

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Hauptzweck des Fördervereins: Aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen die Junior Uni unterstützen. Ernst-Andreas Ziegler, „Erfinder“ der Uni, freut sich über eine Spende des Schuhhauses Klauser in Höhe von 20.000 Euro.

2008 begann der Vorlesungsbetrieb an Wuppertals innovativster Hochschule. Pro Semester werden etwa 170 (SS) bis 220 (WS) Kurse angeboten, an denen mehr als 2000 Kinder teilnehmen können. Pro Semester müssen jedoch bis zu 1000 Interessenten abgewiesen werden. Bei einzelnen Kursen gehen bis zu 100 Kinder leer aus. Das berichtete Kurskoordinatorin Dr. Ina Krumsiek dem Förderverein der Junior Uni auf dessen Mitgliederversammlung am Mittwoch.

Die Chancen für einen Neubau steigen

Doch Besserung ist womöglich in Sicht. Prof. Ernst-Andreas Ziegler, der Initiator der Junior Uni, sieht wachsende Chancen für den dringend benötigten Neubau, der ohne öffentliche Zuschüsse realisiert werden muss: „Drei Millionen zweckgebundene Bauspenden für den Neubau Am Brögel sind bereits zugesagt. Wir hoffen, dass wir diese Summe weiter erhöhen können.“

Ziegler lässt erkennen, dass auch ein Erfolgsprojekt wie die Junior Uni für seine Ziele kämpfen muss: „Unglaublich erfolgreiche Monate liegen hinter uns. Diesem Erfolg steht auch sehr viel Kraftanstrengung gegenüber. Wir mussten den geplanten Neubau gegen großen Widerstand durchsetzen.“ Aus dem Rathaus sei favorisiert worden, in eine leer stehende städtische Einrichtung zu ziehen, etwa in die alten Zoo-Gaststätten. Ziegler: „Leider waren jedoch alle uns angebotenen Gebäude in der Unterhaltung teurer als ein eigener Bau. Wir wollen außerdem der Stadt und der Region mit einem Neubau ein positives Signal geben.“

Vorstand des Fördervereins: (v.l.) Norbert Koep, Karolina Becker, Peter H. Vaupel, Frank Reiners, Peter Krämer. Rechts: Initiator Ernst-Andreas Ziegler.

Der Förderverein unterstützt die Junior Uni jährlich mit sechsstelligen Beträgen

Schatzmeister Peter Krämer gab einen Überblick über die Finanzen des Vereins: „Wir haben jetzt 625 Mitglieder. Es dürfen gerne noch mehr werden.“ Positiv beurteilt er das Spendenaufkommen im vergangenen Jahr. 256.000 Euro sind auf dem Konto des Fördervereins eingegangen. Das die Summe so groß ausfiel, lag vor allem an einer Großspende der Stadtsparkasse, einer Erbschaft sowie an der Verdoppelung der Spenden durch die Bethe-Stiftung. Im Jahr 2010 unterstützte der Verein die Junior Uni mit 200.000 Euro. Im laufenden Jahr konnten Spenden von 120.000 verbucht werden. Aus diesen Spenden und den Beiträgen der Vereinsmitglieder konnte 2011 eine Viertelmillion Euro an die Junior Uni überwiesen werden.

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Fotos: Georg Sander

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