30.11.2011

Agentur für Arbeit Wuppertal Arbeitslosenquote Arbeitsmarkt Martin Klebe

Milder Winter: Arbeitslosigkeit sinkt

210 Wuppertaler weniger arbeitslos als vor einem Jahr Arbeitslosenquote bleibt bei 10,7 Prozent Nachfrage nach Arbeitskräften steigt

„Der Wuppertaler Arbeitsmarkt bleibt auch im November entspannt. Wie in Nordrhein-Westfalen sind auch in Wuppertal zum Beginn der Adventszeit wieder weniger Menschen arbeitslos. Von der milden Witterung konnten insbesondere alle Außenberufe profitieren. Dadurch stieg die Kräftenachfrage deutlich an. Auch im Dezember ist ein weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit, beflügelt durch das Weihnachtsgeschäft, möglich, bevor im Januar die Arbeitslosenzahl saisontypisch steigt. In diesem Monat bleibt die Arbeitslosenquote auf dem Niveau des letzten Monats und liegt damit allerdings etwas höher als im Jahr zuvor“, schildert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Wuppertal, die Situation auf dem Arbeitsmarkt der Region.

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Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote bleibt in Wuppertal wie im letzten Monat bei aktuell 10,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote im November 10,6 Prozent.

 Weniger Arbeitslose

Im November sind in Wuppertal 18.510 Menschen arbeitslos, dies sind 128 weniger als im Oktober und 209 weniger als vor einem Jahr. Davon werden rund 3.600 von der Agentur für Arbeit und rund 14.900 vom Jobcenter Wuppertal betreut. Die Arbeitslosigkeit ist in diesem Monat ausschließlich im Rechtskreis des SGB III bei der Agentur für Arbeit Wuppertal gesunken, während die Arbeitslosigkeit im Bereich des SGB II des Jobcenters Wuppertal nahezu unverändert blieb.

Jugendarbeitslosigkeit gesunken

Die Jugendarbeitslosigkeit ist im November noch einmal überproportional gesunken. Aktuell sind 1.823 junge Menschen unter 25 Jahre arbeitslos gemeldet und damit knapp fünf Prozent weniger als im letzten Monat.

Viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Insgesamt 3.667 Personen meldeten sich im November in Wuppertal bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter arbeitslos, das waren 194 mehr als im Oktober aber rund 450 weniger als im vergangenen Jahr. Nachdem sie ihren Job verloren hatten, meldeten sich insgesamt 1.276 Personen, nach einer Ausbildung oder Maßnahme 961 Menschen arbeitslos.

Auf der anderen Seite konnten in diesem Monat 3.779 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, insgesamt 1.263 Menschen fanden einen neuen Job und etwa 870 begannen eine Ausbildung oder Maßnahme.

Nachfrage nach Arbeitskräften steigt

Die Nachfrage nach Arbeitskräften stieg dank der günstigen Witterung an. Dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Wuppertal wurden in diesem Monat insgesamt 804 Stellen von Arbeitgebern aus Wuppertal neu gemeldet. Das waren 115 mehr als im Oktober und 29 mehr als im letzten Jahr.

In Wuppertal werden derzeit insbesondere Fachkräfte für die Bereiche Dialogmarketing, Bauelektrik, Maschinenbautechnik, Metallbearbeitung, Schweiß- und Verbindungstechnik, Fahrzeugtechnik, Elektrische Betriebstechnik und Werkzeugtechnik gesucht. Ferner gibt es unter anderem Jobangebote für Gärtner, Fliesenleger, Gebäudereiniger, Bürofachkräfte, Kraftfahrer, Köche, Sozialarbeiter, Erzieher, Maler und Lackierer, Medizinische Fachangestellte, Gesundheits- und Krankenpfleger, Physiotherapeuten, Friseure, Zahnmedizinische Fachangestellte. Aber auch angelernte Kräfte haben durchaus Chancen, beispielsweise bei den Post- und Zustelldiensten, im Gartenbau, im Lager, in der Metallerzeugung, als Reinigungskräfte sowie als Verkaufshelfer.

Ausbildungsmarkt

„Das aktuelle Ausbildungsjahr ist soeben beendet, da geht es schon wieder in die nächste Runde. Denn die Bewerberauswahl für das Jahr 2012 läuft bereits“, weiß Martin Klebe. Jugendliche, die im nächsten Jahr die Schule verlassen, sollten sich daher jetzt bei der Berufsberatung melden. Den Termin für die Berufsberatung erhalten Jugendliche unter Telefon 01801 555 111*. Betriebe, die Ausbildungsstellen anbieten, können sich mit dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Wuppertal (Tel. 01801 66 44 66*) in Verbindung setzen. (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreise höchstens 42 ct/min)

Den ausführlichen statistischen Arbeitsmarktreport gibt es hier.

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