20.10.2011

Bergische Universität Wuppertal Leitmerkmalmethoden Sicherheitswissenschaftliches Kolloquium Wirtschaftsregion Bergisches Land

Schwerpunktthemen Fachkräftesicherung und Anlagensicherheit

In Fortsetzung des Frühjahrsprogramms befasst sich das Sicherheitswissenschaftliche Kolloquium im Winter 2011/12 weiter mit der Thematik der Anlagensicherheit und wird um das Thema der Fachkräftesicherung erweitert.

Bei der Gestaltung des Demografischen Wandels in der Arbeitswelt, der ursächlich für den Fachkräftemangel ist, steht die Verhältnisprävention bezüglich der Arbeitsbedingungen häufig etwas im Hintergrund. Jedoch sind die Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems sowie Psychische und Verhaltensstörungen die Hauptschwerpunkte sowohl bei den Arbeitsunfähigkeitstagen in den Betrieben als auch bei den Rentenzugängen wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, was darauf hindeutet, wo in den Betrieben bei der Fachkräftesicherung auch wirksam angesetzt werden kann.

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Hierzu wird BAuA-Wissenschaftler Dipl.-Ing. Ulf Steinberg aus Berlin die Leitmerkmalmethode Manuelle Arbeitsprozesse im Rahmen des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums vorstellen. Und BAuA-Wissenschaftlerin Dr. Gabriele Richter aus Dresden wird über den aktuellen Erkenntnisstand und Handlungshilfen zu psychischen Arbeitsbelastungen in Wuppertal berichten.

Gestartet wird die aktuelle Kolloquiumsreihe am 22. November 2011 mit dem Beitrag „Fukushima – Das Ereignis und die Folgen“ von Dr. Christopher Pistner vom Bereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit des Öko-Instituts aus Darmstadt. Zur Anlagensicherheit gehört auch der Beitrag „Sicheres Arbeiten mit Kranen“ von Dipl.-Ing. Jürgen Koop von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall aus Düsseldorf. Anhand der Anlagenart Krane wird in Deutschland zur Zeit erprobt, ob die Anfang 2011 vorgeschlagene Verfahrensweise für die Risikobeurteilung von Maschinen und Anlagen auch bei der Ableitung besonderer Nachweis- und Prüfpflichten hilfreich ist.

Das Sicherheitswissenschaftliche Kolloquium wird seit dem Jahr 2004 vom Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht der Bergischen Universität in Kooperation mit dem Institut ASER e.V. in Wuppertal durchgeführt.

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