16.05.2011

Den Tieren helfen

WDG – Widerstand der Gequälten. Ein Stück des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums. In verschiedenen Blogs berichten die Teilnehmer der Jungen Theaterfestivals Wuppertal, das vom 22. bis 28. Mai im Haus der Jugend Barmen stattfindet, über den Fortgang ihrer Proben, peinliche Pannen und die Herausforderung, Theater zu spielen. Text: Dorothea Baumann.

Wie schon im vorherigen Blog erwähnt, geht es in unserem Theaterstück um Tierschutz. Ich finde es sehr wichtig, den Tieren zu helfen, da man sich gar nicht vorstellen kann, wie sehr Tiere von uns Menschen eigentlich gequält werden. Kaum eine Din-A-4 Seite Platz haben die Legehennen aus Käfig- oder auch Batteriehaltung. Man kann es sich kaum vorstellen, wie eng das ist. Diese hochgezüchteten Hühner, bei denen es nur darum geht, dass sie möglichst viele Eier legen, dürfen tagein, tagaus auch wirklich nur das Eine tun – Eier legen. Da diese Hühner so wahnsinnig hochgezüchtet sind und die Legeleistung schnell nachlässt haben sie oft nicht lange zu leben. In unserem Theaterstück wird ein Huhn aus einer solchen Haltung befreit. Es gibt Einrichtungen, in denen Küken ausgebrütet werden. In solchen Einrichtungen schlüpfen täglich rund 160.000 Küken. Und weil man die männlichen nicht brauchen kann, werden sie in der Regel nach dem Schlüpfen getötet.

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„Tanzende“ Bären
Auch ein Tanzbär wird in unserem Theaterstück befreit. Zum Glück gibt es nicht mehr so viele von diesen armen Geschöpfen, denn viele sind schon von Tierschutzvereinen gerettet worden. Aber die Methoden der Bärenbesitzer, ihre Tiere zu trainieren, sind brutal. Solange die Bären noch sehr jung sind und sich noch keine schützende Hornhaut an den Pfoten der jungen Tiere gebildet hat, werden sie auf glühende Metallplatten gestellt und dabei wird eine bestimmte Musik abgespielt. Um dem Schmerz zu entkommen, treten sie von einem Bein auf das Andere. Wenn sie dann älter sind, wird wieder die gleiche Melodie abgespielt, die die Erinnerung an die Schmerzen hervorruft. Und deshalb treten die Bären wieder von einem Bein auf das andere. So bringen die Bärenbesitzer ihre Tiere zum „Tanzen“. Aus solchen und auch anderen sehr schlimmen Haltungen werden die Tiere in unserem Theaterstück befreit. Unser Theaterstück ist aus dem Wusch heraus entstanden, Tieren helfen zu können.

Alle Aufführungstermine und weitere Informationen über das Junge Theaterfestival Wuppertal stehen auf: www.jungestheaterfestival-wtal.de

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