11.04.2011

Wuppertal; WSW; Atomausstieg; Gruene; Anti-Atom

Wuppertaler GRÜNE wählten neuen Parteivorstand und beschlossen Ratsinitiative „Wuppertal schaltet aus und steigt um“

Am Samstag wählten die Mitglieder der Wuppertaler GRÜNEN auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Parteivorstand und diskutierten mit dem atompolitischen Sprecher der Landtagsfraktion Hans-Christian Markert und dem klimapolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Hermann Ott die aktuelle atompolitische Situation und die energiepolitischen Konsequenzen auch für Wuppertal.

Die Mitglieder waren sich darin einig, dass der Bau und Betrieb von Atomkraftwerken nicht zu verantworten ist und wir auch lokal alles unternehmen müssen um einen Ausstieg aus dieser Technologie so schnell wie möglich durchzusetzen. Das Ziel der 100% erneuerbaren Energieregion Bergisches Land kann erreicht werden und die dafür nötige Wende in der Energiepolitik muss auch von unserem kommunalen Energieversorger WSW aktiv angegangen werden.

Mit dieser Zielsetzung beschloss die Versammlung einen Antrag, den die Stadtratsfraktion in den Rat einbringen soll. Die GRÜNEN fordern darin u.a., dass die WSW ab sofort auf den Bezug von Atomstrom verzichten und den Einsatz erneuerbarer Energien stärker fördern sollen.

Am Nachmittag wählten die GRÜNEN den neuen Parteivorstand 2011/2012. Im Amt bestätigt wurden Martin Möller als Sprecher des Kreisverbandes, Annette Stratmann-Stock als stellvertretende Sprecherin und Marcus Kilian als Kassierer des Kreisverbandes. Die bisherige Beisitzerin im Kreisvorstand Janine Bruchmann wurde zur weiteren  stellvertretenden Sprecherin gewählt. Zu Beisitzerinnen und Beisitzern wählte die Versammlung Hanna Scheck, Olcay Bruchmann, Raimond Klitsch und Thorsten Kilian-Diekmann.

Am Ostermontag werden die Wuppertaler GRÜNEN an der Großdemonstration in Gronau teilnehmen und bieten zur Mitfahrt noch Busplätze an. Die Bustickets können in der Geschäftsstelle der GRÜNEN in der Friedrich-Ebert-Straße 76 in Elberfeld erworben werden. 

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