24.03.2011

ChangemakerCity

ChangemakerCity Wuppertal hebt ab

Am 19. März war es soweit. 18 engagierte Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren aus Wuppertal und Solingen versammelten sich auf der Kaiserhöhe. Ihr gemeinsames Ziel: den kniffeligen Hochseilgarten zu meistern.

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ChangemakerCity Wuppertal bildet den Rahmen der Veranstaltung, in der die Jugendlichen ihren Teamgeist stärken und lernen sollten ihre eigenen Grenzen zu erkennen und zu erweitern.

ChangemakerCity ist ein Projekt der Ashoka Jugendinitiative Deutschland das sich mit der Aufgabe beschäftigt, mehr Jugendliche für soziales Engagement zu begeistern. In dem Rahmen haben sich in Wuppertal und Solingen mittlerweile 9 Jugendteams gebildet. Unterschiedliche Glaubensrichtungen, verschiedene Schulformen, Altersklassen und Kulturen sind kein Hindernis für die Teams ihre Projekte umzusetzen.  Die einzelnen Projektideen reichen von einer „Social Map“ im Internet bis zu Umweltprojekten wie „Change Works“. (auf Facebook)
Wir, die ChangeWriter, schreiben zum Thema, denn uns bewegen die folgenden Fragen: Warum überhaupt Engagement? Was bringt Engagement für die eigene Person? Wer bewegt bereits was und weshalb? Wir planen Interviews mit aktiven Vorbildern, stellen Jugendorganisationen vor und rezensieren spannende Events. Dadurch liefern wir Informationen und begeistern, motivieren.

Am vergangenen Samstag fand nun das erste große Kennen Lernen der Teams im Hochseilgarten statt. Das aha-Erlebnis war: es gibt bereits eine Menge Engagierter. Man ist also nicht mehr alleine Changemaker. Dieses Wir-Gefühl beflügelte. Mit Begeisterung stürzten sich die Teams in das Abenteuer Klettern. Nicht alle wagten es im Verlauf des Tages, den vertrauten Erdboden zu verlassen. Sie fanden Ihre Aufgabe im Sichern. Andere überwanden ihre Angst und balancierten gemeinsam mit einem Partner in ca. 10 Metern Höhe über schaukelnde Balken von der einen auf die gegenüberliegende Seite. Dabei schlotterten manch’ einem die Knie so sehr, dass er auf halbem Weg aufgab und sich abseilen ließ. Dennoch wurde jedem anschließend anerkennend auf die Schulter geklopft. Das Gefühl dabei zu sein, vom Team getragen zu werden, Verantwortung zu haben, anerkannt zu werden und erfolgreich seine Angst überwunden zu haben, schweißte die Truppe im Laufe des Nachmittags zusammen.

Kannten sich die meisten vorher nicht einmal beim Namen, so wurde beim anschließenden gemeinsamen Grillen und Salat schnibbeln am Abend heftig diskutiert. Gott, die Welt und die eigenen Projekte waren die zentralen Themen. Die unterschiedlichen Altersgruppen, die verschiedene Herkunft der Teilnehmer spielten keinerlei Rolle, sondern beflügelten die Gespräche und machten sie spannend. Das ist ChangemakerCity: Austausch, Vielfalt, Bewegung!

ChangemakerCity bedankt sich bei allen Unterstützern, ohne die es nicht zu diesem spannenden Tag gekommen wäre.

weitere Infos:
http://www.changemakercity Wuppertal

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