29.10.2010

Frank Meyer Nordbahntrasse Stadtverwaltung Wuppertalbewegung

Stadtverwaltung: Wuppertalbewegung ist am Zug

Die Stadtverwaltung hat bei der Bezirksregierung zwei Förderanträge eingereicht, mit denen ein weiterer Schritt zur Realisierung der geplanten Nordbahntrasse gemacht werden soll. Von der Wuppertalbewegung verlangt die Stadt Bestätigungen der Spendenzusagen.

Im Juni wurde ein erstes Teilstück der Trasse fertig. Weitere Abschnitte sollen 2011 folgen.Im Juni wurde ein erstes Teilstück der Trasse fertig. Weitere Abschnitte sollen 2011 folgen.

Der Antrag umfasst die Baumaßnahmen vom Dorper Tunnel bis nach Vohwinkel sowie die Verbindungsstrecken zur Solinger Korkenziehertrasse. Im Antrag enthalten ist außerdem der Anschluss von Varresbeck zur Wülfrather Niederbergbergbahn und die Anbindung von Wichlinghausen zu Radwegen in Hattingen und Silschede einschließlich des Tunnels Schee. Damit soll der Lückenschluss zum Ruhrtalradweg vollzogen werden.

Die Anträge füllen vier Aktenordner und enthalten Pläne, Stellungnahmen unterschiedlicher städtischer Ressorts, das mühsam zustande gekommene Artenschutzkonzept sowie verschiedene Gutachten.

Bevor mit einem Bewilligungsbescheid gerechnet werden könne, müsse „die Wuppertalbewegung noch zwingend eine aktuelle schriftliche Bescheinigung der Firmen vorlegen“, die bereits vor einigen Jahren Spenden für die Nordbahntrasse zugesagt hatten, teilt die Stadt mit. Diese Finanzmittel müssten für den vorgesehenen Baubeginn 2011 zur Verfügung stehen.

„Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht, jetzt ist die Wuppertalbewegung am Zug, um den ambitionierten Zeitplan für das Projekt nicht zu gefährden“, wird Baudezernent Frank Meyer in der Mitteilung aus dem Rathaus zitiert.

Die Förderanträge umfassen rund zehn Kilometer der geplanten Nordbahntrasse, etwa die Hälfte der gesamten Strecke. Die Stadt rechnet mit Kosten von 10,7 Millionen Euro. 80% davon sollen aus dem Ziel-2-Programm der EU finanziert werden. Die verbleibenden 20% sollen durch die Spenden, die die Wuppertalbewegung eingeworben hatte, sowie durch „Eigenleistungen des zweiten Arbeitsmarktes“ gedeckt werden.

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Quelle: Stadt Wuppertal
Foto: Wuppertalbewegung

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Kommentare

  1. Von der Wuppertalbewegung verlangt die Stadt Bestätigungen der Spendenzusagen.
    awesome!

  2. Gerhard sagt:

    Ok.
    Drastische Sprache ist hier wohl unerwünscht.

    Schon bezeichnend, wie die Stadtverwaltung sich aufführt.
    Ohne die Trassenbewegung hätten sie gar nichts auf die Reihe bekommen.

  3. Gerhard sagt:

    [Kommentar vom njuuz-Team gelöscht.]

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