22.10.2010

teldafax WSW

WSW garantieren Versorgung von bis zu 1000 Teldafax-Kunden

"Bekannt aus Funk und Fernsehen" ist Stromanbieter Teldafax laut Eigenwerbung. In jüngster Zeit war in den Medien allerdings vor allem von der angeblichen finanziellen Schieflage des Unternehmens zu lesen. Die Wuppertaler Stadtwerke garantieren jetzt die Weiterversorgung eventueller betroffener Haushalte.

Der Stromanbieter Teldafax steckt in einer finanziellen Schieflage, dies meldet das Handelsblatt in seiner Ausgabe vom 20. Oktober. Vorstände des größten konzernunabhängigen Stromanbieters sollen dem Blatt zufolge eingeräumt haben, bereits seit eineinhalb Jahren überschuldet zu sein.

Das Unternehmen soll Strom unter dem Marktpreis verkauft und die Verluste mit den Vorauszahlungen von Neukunden gedeckt haben. Teldafax habe rund 500.000 Kunden in dieses „Schneeballsystem“ integriert, so das Blatt weiter. Nun werde über den Fortbestand des Unternehmens verhandelt.

Die Wuppertaler Stadtwerke reagieren auf besorgte Anfragen mit dem Hinweis, dass sich die Kunden keine Sorgen machen müssen. Die WSW garantieren die Weiterversorgung der Betroffenen und beraten gerne zu Fragen des günstigsten Tarifs. Dies gilt natürlich auch für Kunden ähnlicher Anbieter. Nach Schätzungen der WSW sind in Wuppertal bis zu 1000 Kunden vom aktuellen Fall betroffen.

Teldafax zu den Medienberichten: „Wir weisen entschieden die in diversen Medien veröffentlichte Behauptung, TelDaFax arbeite nach einem Schneeballsystem, zurück. Diese Behauptung ist unwahr, falsch und geschäftsschädigend.“ Richtig sei aber, dass TelDaFax nach anfänglich starkem Anstieg der Kundenzahlen den Wachstumsprozess seit Anfang 2009 „entschleunigt“ habe.

____________________

Quellen: Pressemitteilungen von WSW und Teldafax

Anmelden

Aktuelle Stellenangebote:

Kommentare

  1. Kunz sagt:

    Panikmache!
    Ich frage mich wie 1000 Kunden von was (?) bestroffen sind, wenn diese doch von gar nichts bestroffen sind? Schließlich ist Teldafax nicht Pleite (laut eigenen Pressemeldungen), alles geht also ganz normal weiter.

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.