06.09.2010

Anlagensicherheit Bergische Universität Wuppertal Produktentwicklung Produktsicherheit Sicherheitswissenschaft Sicherheitswissenschaftliches Kolloquium Verbraucherschutz

Bundesarbeitsministerium beruft Prof. Pieper in den Ausschuss für Betriebssicherheit

Aktuell wurde apl. Prof., Dr. rer. pol. Ralf Pieper durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum Mitglied des Ausschusses für Betriebssicherheit berufen. Heute konstituiert sich der Ausschuss im Bundesarbeitsministerium in Bonn.

Prof. Pieper leitet das Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht der Bergischen Universität Wuppertal und ist Vorstandsmitglied vom Institut für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) in Wuppertal.

Der Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) berät das Bundesarbeitsministerium in allen Fragen der betrieblichen Sicherheit bei der Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln und beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen. Zu den ABS-Aufgaben gehört es den Stand der Technik zu ermitteln und technische Regeln zu entwickeln.

Die Sicherheit von technischen Arbeitsmitteln (z.B. Handwerkzeuge, Maschinen und Anlagen) und von Verbraucherprodukten wird auch wiederkehrend im Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium behandelt, welches für die interessierenden Kreise seit dem Frühjahr 2004 in Wuppertal durchgeführt wird.

Der ABS wird durch 21 sachverständige Mitglieder der öffentlichen und privaten Arbeitgeber, der Länderbehörden, der Gewerkschaften, der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, der Wissenschaft und der zugelassenen Stellen gebildet. Prof. Ralf Pieper wurde über die Wissenschaftsbank in den Ausschuss für Betriebssicherheit (ABS) berufen.

Diese ABS-Mitgliedschaft kann auch nützlich für die Industrieregion des Bergischen Städtedreiecks sein, da hier zum einen die Werkzeug- und Schneidwarenindustrie sowie der Maschinenbau stark vertreten ist und zum anderen hier generell der industrielle Wirtschaftssektor einen größeren Stellenwert hat, als er in anderen Regionen ausgebildet ist. Als mögliches Forum für den Wissenstransfer bietet sich das der interessierten Öffentlichkeit offen stehende Sicherheitswissenschaftliche Kolloquium an, welches seit dem Frühjahr 2004 in Wuppertal angeboten wird und die arbeitswissenschaftliche Konzeption der transdisziplinären Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung verfolgt.

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