05.09.2010

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„woopt! 2.0“ gestartet

Vor gut einem Jahr ging mit woopt! ein ambitioniertes Online-Portal an den Start. Die von lokalen Unternehmen getragene Seite versteht sich als Termin- und Nachrichtenplattform für Wuppertaler Schülerinnen, Schüler und Schulen. An diesem Wochenende wurde „woopt! 2.0“ mit verbesserter Technik und überarbeitetem Design freigeschaltet.

woopt Screenshot
Das Schülerportal „woopt“ in neuem Design.

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www.woopt.de ist das gemeinsame Projekt von Stadtsparkasse, Barmenia, WSW und Hako Sport. Gemeinsam mit vielen Partnern, allen voran die ‚Börse’, haben die vier großen Wuppertaler Unternehmen bereits Beachtliches geleistet. Für viele Schülerinnen und Schüler gehört der Besuch der Homepage heute bereits genauso zur täglichen Routine wie das Schreiben von SMS oder der Blick in den Facebook-Account.

Dabei hatte das Portal durchaus mit der einen oder anderen „Kinderkrankheit“ zu kämpfen, wie die Initiatoren freimütig einräuen. So hat sich die Software Silverlight, auf der die Seite basierte, nicht so stark durchgesetzt wie erwartet. „woopt! 2.0 setzt daher voll auf die Internet-Programmiersprache HTML und ist jetzt von praktisch jedem Rechner aus problemlos zu lesen, ohne dass eine neue Software aufgespielt werden muss“, erläutert Daniel Schulten von der ausführenden Internetagentur netzkern.

Auch optisch hat sich einiges getan. Man scrollt jetzt nicht mehr auf einer virtuellen „Terminrolle“ auf und ab wie in der bisherigen Version (s. Bild unten), sondern orientiert sich horizontal auf einer langen Liste von News und Terminen. Insgesamt ist die Seite bunter, leichter bedienbar und optisch gefälliger geworden – und profitiert dadurch ganz erheblich.

Die wichtigste Veränderung betrifft allerdings das woopt! Magazin. Dahinter verbergen sich rund 15 Jugendliche und junge Erwachsene, die schon kurz nach dem offiziellen Start des Portals die ersten redaktionellen Beiträge veröffentlichten. Die durchweg sauber recherchierten und flüssig geschriebenen Artikel, die oft auch hier auf njuuz angeteasert und dann zu woopt! verlinkt werden, erfreuten sich schon bald noch größerer Beliebtheit als die auf woopt! veröffentlichten Termine, und dass trotz der etwas versteckten Platzierung oben rechts in der Linkleiste.

woopt alt

Jetzt erfährt das Magazin eine „Beförderung“ und rückt in den Mittelpunkt. Die Beiträge sind künftig bereits auf der ersten Seite zu finden und machen mit Fotos auf sich aufmerksam. Die Platz für die jeweilige Top-Story steht dem Magazin nun exklusiv zur Verfügung und wird mit einem besonders großen Bild illustriert. Die weiteren Beiträge und Veranstaltungshinweise rücken im Vergleich dazu optisch etwas in den Hintergrund.

Den Erfolg des woopt! Magazins erklärt sich Jan Filipzik, journalistischer Berater der jungen Autoren, mit der Unabhängigkeit der Redaktion: „Das Magazin ist durchaus kritisch. Es spiegelt die Eindrücke der jungen Autoren wieder.“ Diese ließen sich zwar gerne Themen vorschlagen, bestünden aber konsequent auf ihrer eigenen Sicht der Dinge.

Den ursprünglichen Ansatz, auch die Wuppertaler Schulen stärker ins Boot zu holen, haben die Macher von woopt! nicht aus den Augen verloren. „Wir werden uns jetzt stärker an die Schüler direkt wenden und sie zur Teilnahme animieren“, erläutert Jürgen Harmke, bei der Sparkasse für die Öffentlichkeitsarbeit und damit auch für das Schülerportal zuständig. Dabei soll auch die Anbindung an Facebook helfen. Denkbar ist für Harmke, dass Wuppertaler Schüler in dem beliebten Netzwerk eigene „Fan-Seiten“ für ihre Schulen einrichten und diese inhaltlich an woopt! andocken.

Kommentarfunktionen und weitere Features werden dafür sorgen, dass woopt sich unter Schülerinnen und Schülern noch stärker verbreitet, als im ersten Jahr seiner Existenz.

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