09.07.2010

Zugang zur Hochschule wird wieder für alle geöffnet!

Der noch zu verabschiedende Koalitionsvertrag der designierten Rot-Grünen-Landesregierung sieht vor, die Studiengebühren zum Wintersemester 2011 wieder abzuschaffen. In Zeiten in denen unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft deutlich mehr Menschen mit Fachhochschul- oder Hochschulabschluss benötigt, war die Einführung von Studiengebühren kontraproduktiv.

Es ist schon ein Armutszeugnis, dass die schwarz-gelben Regierungen in Land und Bund Studiengebühren ermöglichten und einführten während sie gleichzeitig Investment-Bankern ihr lukratives Ganztageshobby finanziert oder den Hotel-Besitzern ein Milliardengeschenk macht. Besonders die FDP führt ihre eigene Aussage „Leistung muss sich lohnen“ ad absurdum, wenn gute und sehr gute Schüler kein Fachhochschul- oder Hochschulstudium anstreben können, weil sie Angst haben müssen dies nicht finanzieren zu können.

Die schwarz-gelbe Politik der sozialen Segregation durch gezielte bildungspolitische Maßnahmen wird hier in NRW ein Ende finden. Das Geld, das die FDP gerne den sowieso schon Wohlhabenden zukommen lassen möchte, ist bei den Hochschulen, Fachhochschulen und Schulen besser aufgehoben und kommt dort allen in der Bevölkerung zu gute.

Investitionen in Bildung sind zudem ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung und Steigerung der Standortattraktivität unserer Region und damit auch ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik und einer effektiven Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

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