„Wir brauchen religiöse Bildung für alle“

Der Religionsunterricht steckt in der Krise. Das neue konfessionell-kooperative Modell hilft nicht wesentlich weiter, meint Schulreferentin Beate Haude.

Die Schulen stecken in der Krise – und mit ihnen der Religionsunterricht. Das neue konfessionell-kooperative Modell hilft nicht wesentlich weiter, meint Schulreferentin Beate Haude.

Frau Haude, In diesem Jahr soll der Religionsunterricht auch in Wuppertal eine neue Perspektive erhalten: Die rheinische Kirche und das Erzbistum Köln ermöglichen den „Konfessionell-Kooperativen Religionsunterricht“, kurz KokoRu. Was steckt dahinter?

Beate Haude: Mit der Konstruktion von KoKoRu hofft man, trotz sinkender Schüler:innenzahlen einen „konfessionellen“ Religionsunterricht anbieten zu können, also weder Ethik, noch Religionskunde als scheinbar neutrale Fächer. Es soll gewährleisten, dass ein Religionsunterricht auch dann blütenrein konfessionell ist, wenn eine z.B. evangelische Kollegin eine konfessionell gemischte Gruppe im Klassenverband unterrichtet. Das Zauberwort heißt dann „Positionalität“ – man soll erkennen können, welche Position jemand hat und gerade an den Unterschieden zur anderen Konfession lernen können.

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