Nagelpilz: Wie entsteht die Pilzerkrankung, und was kann man dagegen tun?

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Wer schon einmal unter Nagelpilz gelitten hat, der weiß, wie hartnäckig sich diese Pilzinfektion präsentieren kann. Nagelpilz sieht in erster Linie unattraktiv aus und kann in fortgeschrittenem Stadium sogar Probleme beim Gehen bereiten. Es gibt aber zahlreiche Tipps, mit denen sich eine Infektion vermeiden oder bei bereits erfolgter Ansteckung gut behandeln lässt.

Was genau ist Nagelpilz, und wie entsteht er?

Bei den meisten Nagelpilzinfektionen handelt es sich um eine Erkrankung, die von sogenannten Dermatophyten verursacht wird. Neben diesen Hautpilzen können aber auch Hefe- oder Schimmelpilze für die unangenehmen Symptome verantwortlich sein. Zu den ersten Anzeichen für eine Infektion gehören weiße, gelbliche oder braune Verfärbungen der Fußnägel. Im weiteren Verlauf werden die Nägel brüchig, verdicken deutlich und können sich ablösen. Bei manchen Betroffenen kommt es zu Schmerzen. In den meisten Fällen treten die Symptome an den großen Zehen auf. Infektionen der Fingernägel dagegen sind selten. Oftmals kommt es zu einer Nagelpilzinfektion, nachdem die betreffende Person bereits Fußpilz hatte oder noch hat. Experten vermuten, dass Fußpilz also auch die Entstehung von Nagelpilz begünstigt. Grundsätzlich ist Nagelpilz zwar unangenehm, aber nicht gefährlich. Anders sieht es aber aus, wenn der Patient unter Diabetes oder Durchblutungsstörungen leidet: In diesen Fällen kann sich die Infektion auf die umliegende Haut ausbreiten. Außerdem kann der veränderte Nagel zu Problemen beim Gehen sowie beim Tragen von Socken und Schuhen führen. Nagelpilzinfektionen kommen vergleichsweise häufig vor und lassen sich in den meisten Fällen gut behandeln. Zur Auswahl steht hier etwa spezieller Lack gegen Nagelpilz, die auf den Zehnagel aufgetragen werden. Meist muss eine solche Behandlung etwa zwei Wochen lang durchgeführt werden. Reicht dies nicht aus, kann eine zusätzliche Einnahme von Tabletten helfen, den Nagelpilz nachhaltig zu bekämpfen. Welche Präparate hier genau zum Einsatz kommen sollten, hängt davon ab, welcher Pilz für die Infektion verantwortlich ist.

Nagelpilz vorbeugen: So lässt sich das Infektionsrisiko minimieren

Da offenbar eine direkte Verbindung zwischen Fußpilz und Nagelpilz besteht, ist es ratsam, auch einer Ansteckung mit Fußpilz vorzubeugen. In erster Linie sollten die Füße trocken gehalten werden, da sich Pilze in feuchter Umgebung verstärkt vermehren. Nach dem Duschen oder Baden sollten auch die Zehenzwischenräume sorgfältig abgetrocknet werden. Luftige und atmungsaktive Schuhe empfehlen sich vor allem für Menschen, die zu Schweißfüßen tendieren. Schuhe sollten nicht länger als einen Tag am Stück getragen werden und dann gut auslüften. Im Schwimmbad oder in der Sauna ist es ratsam, Badelatschen zu tragen und keinesfalls Schuhe oder Socken mit anderen Personen zu teilen. Mit diesen Maßnahmen lässt sich die Infektionsgefahr deutlich reduzieren. Empfindliche Menschen, die häufiger unter verletzten Nägeln leiden, sollten besonders vorsichtig sein und etwa keine zu engen Schuhe tragen. Druckstellen, die durch enges Schuhwerk oder auch zu eng sitzende Socken entstehen, können Pilzinfektionen, aber auch bakterielle Entzündungen begünstigen. Ist es bereits zu einer Nagelpilzinfektion im Haushalt gekommen, empfiehlt sich das Waschen von Bettwäsche und Handtüchern bei mindestens 60 Grad. Die Zugabe von Hygienespülern ist eine sinnvolle Maßnahme, um die Pilzsporen in der Waschmaschine zuverlässig abzutöten.

 


        
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