02.12.2022

Mietpreisspiegel: Belastung für mittlere und niedrige Einkommen wird vergrößert

Um der Mietkostenentwicklung und dem Preisdruck entgegenzuwirken, gibt es mehrere Stellschrauben, die die Verwaltung verändern kann.

„Die aktuelle Steigerung der Mietpreise um weitere 4,2 Prozent ist hoch genug, um die massiv zugenommene Belastung in der Geldbörse der Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen zu vergrößern. Die bereits vor Kriegsbeginn in der Ukraine drastische Preisentwicklung hat sich seit Februar 2022 zusätzlich verschärft. Wer die Mietpreissteigerungen als moderat und sozial verträgliche Entwicklung bewertet, scheint die Lebensrealität vieler Menschen nicht zu kennen oder die Augen davor zu verschließen.“, so reagiert Servet Köksal, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, auf jüngste Medienveröffentlichungen des für Stadtentwicklung zuständigen Beigeordneten Arno Minas.

Der Vergleich des Kollegen Minas mit den Wohnungsmärkten in Düsseldorf und Köln ist nach Ansicht von Servet Köksal unpassend. Das ergäbe sich bereits aus der Tatsache, dass in Wuppertal auch eine andere Einkommenssituation als in den beiden rheinischen Städten die Realität sei. Deshalb könnten beide Städte auch keine Vergleichsgröße sein. Die dortigen Mietpreise wollen wir in Wuppertal nicht.

Servet Köksal weiter: „Um der Mietkostenentwicklung und dem Preisdruck entgegenzuwirken, gibt es mehrere Stellschrauben, die die Verwaltung verändern kann. Hierzu gehört insbesondere, dass endlich die Voraussetzungen geschaffen werden, damit deutlich mehr Wohneinheiten entstehen. Es ist bedauerlich, dass diese Aufgabe durch die Verwaltungsspitze nicht mit ausreichender Priorität abgearbeitet wird.“

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