„Das Gerücht über die Juden“. Eine Vortragsfolge zum Thema Antisemitismus

4. Abend: Vom Ressentiment zum Fanatismus. Zur Ideengeschichte des modernen Antisemitismus. Ein Zoom-Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Sieg, Philipps-Universität Marburg

Termin: Mittwoch, 16. November 2022, 19.30 Uhr
Ort: Zoom-Vortrag
Anmeldungen bei: info@alte-synagoge-wuppertal.de.
Die Zoom-Einwahldaten werden am Nachmittag des Termins zugeschickt.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Shoah wähnten viele den Antisemitismus endgültig am Ende. Die ebenso menschenverachtende wie irrationale Ideologie hatte ihre Fratze gezeigt und schienen immer weniger in eine international vernetzte, auf Kooperation angewiesene Welt zu passen. Doch die Hoffnung auf ein Verschwinden des Antisemitismus hat sich als Illusion erwiesen. Spätestens seit der globalen Finanzkrise 2008 stehen schroffe Feindbilder wieder auf der Tagesordnung.
Ulrich Sieg erklärt, wie der Judenhass nach 1871 die politische Kultur des Kaiserreichs prägen konnte. Auch an den international bewunderten deutschen Universitäten spielte er eine entscheidende Rolle. Im Unterschied zu den sich dynamisch entfaltenden Naturwissenschaften oder der Medizin fehlte es in den Geisteswissenschaften an „kreativen Nischen“ für jüdische Wissenschaftler, die in traditionsreichen Fächern wie Geschichte oder Philosophie diskriminiert und exkludiert wurden.

 

Die Teilnahme ist kostenlos, aber für eine Spende zur Deckung unserer Kosten danken wir herzlich: IBAN: DE23 3305 0000 0000 9445 46
Kontakt und Informationen: T 0202-563.2843 | E info@alte-synagoge-wuppertal.de, www.alte-synagoge-wuppertal.de

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