Stadt Wuppertal beendet städtisches Impfangebot zum Ende des Jahres

Das MAGS NRW teilte nun mit, dass ab dem 1. Januar 2023 keine stationären Impfangebote in den Städten und kreisfreien Städten im Auftrag des Landes mehr vorgesehen sind und die Finanzierung eingestellt wird. Die Stadt Wuppertal wird demnach das städtische Impfangebot Ende 2022 beenden.

Foto: C.Otte

Der letzte Tag zum Impfen ist der 19. Dezember 2022. „Die Nachfrage nach Impfungen in NRW und auch hier in Wuppertal nimmt stetig ab. Derzeit nutzen nur etwa 100 Menschen in der Woche das städtische Impfangebot in Wuppertal“, erklärt Sozialdezernent und Stadtdirektor Stefan Kühn die Entscheidung. Diese Anzahl könne im kommenden Jahr durch die Ärzte und Ärztinnen aufgefangen werden. „Nichtsdestotrotz bleibt die Coronahotline (563-2000) bestehen und es ist jederzeit möglich, die städtischen Impfangebote, im Rathaus Barmen oder in Elberfeld, wieder schnell hochzufahren“, so Kühn. Auch die Koordinierende Covid-Impfeinheit (KoCi) bleibt nach Schließung der Impfstellen weiter bestehen.

Erfreulich sei, so sagt Stefan Kühn, dass die Inzidenz in Wuppertal zurück geht. „Die Inzidenz hat sich nahezu halbiert und es ist aktuell nicht mit höheren Werten zu rechnen. Jedoch steigen die Zahlen der Personen mit schweren Verläufen und es sind mehr Infizierte im Krankenhaus. Unter diesen sind viele Ältere, bei denen die 3. Impfung lange zurück liegt. Eine 4. Impfung ist bei über 60-Jährigen also nur zu empfehlen, da sonst das Risiko eines schweren Verlaufs steigt.“

Quelle: Stadt Wuppertal

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