Aktiv mitgestalten: Nachhaltigkeitsstrategie für Wuppertal

Wuppertal soll nachhaltiger werden! Dafür entwickelt die Stadt eine Nachhaltigkeitsstrategie, die sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen orientiert. Die Bürgerbeteiligung zur Entwicklung der Strategie geht nun, am 11. November, in die zweite Runde.

Seit letztem Jahr entwickelt eine Steuerungsgruppe aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Strategie. Zunächst wurden Leitlinien aufgestellt und Ziele formuliert. Die Formulierung der Ziele ist im Frühjahr 2022 durch eine digitale Zukunftswerkstatt mit Bürger*innen ergänzt worden. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie werden sechs Handlungsfelder behandelt: Lebenslanges Lernen & Kultur, Gute Arbeit & Nachhaltiges Wirtschaften, Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft, Globale Verantwortung & Eine Welt sowie Wohnen & Nachhaltige Quartiere und Nachhaltige Verwaltung.

Konkrete Maßnahmen für ein nachhaltiges Wuppertal

Nun soll es in der zweiten Runde der Beteiligungsphase an die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen gehen. Die Frage „Wie soll Wuppertal nachhaltiger werden?“ steht dabei im Vordergrund. An dieser Stelle sind alle Bürger*innen um ihre Mitwirkung gefragt. Vom 11. November bis 4. Dezember haben sie die Möglichkeit über die Plattform der Talbeteiligung Maßnahmen zum Nachhaltigkeitskonzept zu kommentieren, eigene Ideen einzubringen und neue Maßnahmen vorzuschlagen.

Die Online-Beteiligung wird durch zwei analoge Workshops ergänzt, in denen weitere Maßnahmen für eine nachhaltige Gestaltung Wuppertals im gemeinsamen Austausch erarbeitet werden sollen. Hier können sich alle Interessierten ab sofort für die Workshops am 23. November von 18 bis 20:30 Uhr (Ort wird noch bekannt gegeben) oder am 29. November von 18 bis 20:30 Uhr im Bahnhof Blo anmelden. Anmeldefrist ist der 20. November.

Workshops mit Kindern und Jugendlichen

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen sowohl bei der Online-Beteiligung als auch bei den Workshops vor Ort mitzuwirken.

Um ein breites Spektrum an Ideen und Anregungen zu erfassen, werden außerdem Workshops mit Kindern und Jugendlichen an weiterführenden Schulen durchgeführt.

Die Ergebnisse der unterschiedlichen Beteiligungsaktionen werden anschließend zusammengefasst und fließen in die endgültige Fassung der Maßnahmen ein. Zusammen mit der gesamten Strategie werden die Maßnahmen voraussichtlich im Frühjahr 2023 dem Stadtrat vorgelegt.

Quelle: Stadt Wuppertal

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Kommentare

  1. Lieselotte Bhatia sagt:

    „nachhaltige Quartiere“: gut, wenn man den Bürgern das in Beispielen klarmacht, aber da gibt es eine Gruppe, die man so nicht erreicht: die Hausmeisterdienste bzw GALABauern, die in Siedlungen mit kleinen und gr. Häusern die Gärten „pflegen“ und dabei die Welt der Klein- u.Kleinstlebewesen mindestens einmal im Monat zerstören, mit Laubbläsern, Heckenfräsen etc. Heute mittag war wieder so eine Kolonne in der Nachbarschaft tätig, auf meine Frage, warum sie denn nun auch das Laub unter den Büschen und aus den Bodendeckern rausblasen faucht mit der Vorarbeiter an: „Das muß alles weg, der ganze Scheißdreck“. Diesen Scheißdreck lassen die sich dann von den Einwohnern bezahlen: pro Haus/Vorgarten ca. 1400 € im Jahr. Winterdienst nicht mit eingerechnet.

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