Lehrkräftemangel nun endlich angehen!

Bildungschancen für unsere Kinder sichern.

© Michael Tobias

Eine der größten Herausforderungen für das Schulsystem in NRW ist der dramatische Lehrkräftemangel. Derzeit sind landesweit nach Aussagen der GEW 4.400 Stellen unbesetzt. Dies führt allerorten zu Unterrichtsausfall und zu einer Verschlechterung der Unterrichtsqualität. Und ebenso zu einer Überlastung der aktiven Lehrkräfte. „Die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler werden dadurch erheblich eingeschränkt“, so die Wuppertaler SPD-Landtagsabgeordneten. Hinzu kommt, dass oftmals die formale Personalausstattungsquote nicht der Stellenbesetzungsquote in der schulischen Realität entspricht.

 

Bialas, Engin, Neumann: „Zwar verspricht die neue Landesregierung in den kommenden Jahren 10.000 neue Stellen für Lehrkräfte zu schaffen, allerdings müssten dazu die Lehramtsstudiengänge an den Hochschulen erst ausgebaut, der Zugang erleichtert und mehr junge Menschen zum Studium animiert werden. Auch der Einstieg für SeiteneinsteigerInnen mit anderen Studienabschlüssen in den Schuldienst muss so angepasst werden, dass dies ohne enorme bürokratische Hürden möglich wird.“

 

Vor diesem Hintergrund haben die Abgeordneten Andreas Bialas, Dilek Engin und Josef Neumann nun eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, um zu erfahren, wie sich die konkrete Stellensituation an den allgemein- und berufsbildenden Schulen sowie an den Förderschulen für das Schuljahr 2022/23 in Wuppertal darstellt. „Wir brauchen eine dezidiert aufgeschlüsselte Übersicht, wie es an unseren Schulen in Wuppertal hinsichtlich des Lehrkräftemangels ausschaut“, so die Abgeordneten.

 

„Die Beseitigung des eklatanten Lehrkräftemangels gehört ganz oben auf die schulpolitische Agenda! Bildung ist die Zukunftsressource unseres Landes, daher müssen die Schulen angemessen mit Personal ausgestattet sein, so dass sie ihren Aufgaben für eine erfolgreiche schulische Laufbahn unserer Kinder gerecht werden können. Da steht die Landesregierung und insbesondere Schulministerin Feller in der Pflicht!“, so Dilek Engin, die auch schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist.

 

Im Anhang anbei die Kleine Anfrage an die Landesregierung. Beantwortungsfrist in der Regel vier Wochen.

KA_StellenbesetzungSchule- 2022_2023_Wuppertal

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Kommentare

  1. Norbert Beutel sagt:

    Frage: Wenn es der SPD tatsächlich ernst sein sollte mit dem Problem „Lehrkräftemangel“, wieso stellte sie dann mit der Oberstudienrätin Dilek Engin eine Pädagogin auf die Kandidatenliste zur Landtagswahl, wo diese dann auch gewählt wurde und damit den Lehrkräftemangel bewusst verstärkt hat?

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