Nordbahntrasse: Sanierung der Mauern am Einschnitt Bramdelle

Entlang der Nordbahntrasse existiert im Osten der Einschnitt Bramdelle. Hier säumen bis zu 25 Meter hohe, etwa 70 bis 80 Grad steile Felswände die Nordbahntrasse. Vor Jahrzehnten wurden seitens der Bahn in Teilbereichen so genannte Futtermauern zur ihrer Sicherung angelegt.

Nachdem erste Abschnitte des Einschnitts Bramdelle in den Jahren 2014 und 2018 umfassend saniert worden sind, sind nun weitere Bauabschnitte vorgesehen, in denen zwei stark geschädigte und bewachsene Futtermauern bearbeitet werden müssen. Durch die zu langen Durchfeuchtungsperioden, den Frostdruck und den Wurzelbewuchs weisen die beiden Futtermauern erhebliche Schäden auf. Die betreffenden Mauerbereiche wurden bislang zur Verkehrssicherheit provisorisch mit Bauzäunen abgesichert.

Vorarbeiten beginnen Anfang Oktober

Der Zugang zur Baustelle führt über die Dahler Straße, die Nächstebrecker Straße, die Windhunkstraße und einen gepflasterten Weg neben dem dortigen Spielplatz zur Nordbahntrasse und von dort nach Westen zum Gelände-Einschnitt Bramdelle.

Zunächst werden Vorarbeiten durchgeführt. Die Oberfläche der Futtermauern wird vom Bewuchs befreit und danach wird das Arbeitsgerüst aufgestellt. Im Anschluss daran wird mit den Sanierungsarbeiten begonnen. Diese umfassen unter anderem die Hinterfüllung der aufgrund des Frostdrucks entstehenden Hohlräume und den Austausch der beschädigten Natursteine.

Radweg als Rettungsweg für Feuerwehr

Die für die Baustelleneinrichtung benötigten Baucontainer und Gerätschaften werden jeweils vor der zu sanierenden Futtermauer auf der Schotterfläche aufgestellt. Der asphaltierte Radweg wird nur gering über eine Länge von etwa 50 Metern bauabschnittsweise vor den Futtermauern verengt. Der Radweg kann weiterhin als Rettungsweg für die Feuerwehr genutzt werden.

Die Sanierungsarbeiten beginnen ab kommender Woche und dauern voraussichtlich, abhängig von der Witterungslage, bis Mitte April 2023. Die Kosten für die Baumaßnahme liegen bei rund 730.000 Euro.

Quelle: Stadt Wuppertal

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