Bialas: „Kultur darf nicht in der Kälte stehen bleiben“

Scheinbar neue Wege nach der Wahl

© Susie Knoll

 

„Die Landesregierung verweigert sich, der Kunst zu helfen und weist bei einem klar landespolitischen Thema nur nach Berlin. Das ist mehr als enttäuschend, das ist Arbeitsverweigerung.“ Andreas Bialas, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, rief im Landtag dazu auf, die Kultureinrichtungen in NRW finanziell winterfest zu machen und nachhaltig zu fördern:

„Angesichts der Krise braucht es die Kultur: Wir alle brauchen Solidarität, Verständnis auch für schwere Entscheidungen, und es braucht Verteilungsgerechtigkeit. Und diese wachsen an Stätten der Gemeinschaft, Orten der Begegnung, der Bildung, Orten des Aushandelns von Identität, Werten und Zukunftsentwürfen. Kultur ist der Kitt unserer Gesellschaft.“

Bialas forderte weitergehend einen zeitnahen Altschuldenfonds, den die Bundesregierung anbietet und einen Rettungsschirm für „Energiesicherheit und Existenzsicherung“ kultureller Einrichtungen aus Landesmitteln. „Spannen Sie den Rettungsschirm für Kommunen und die kulturellen Einrichtungen auf! Die Städte warten.“

Abschließend appellierte Andreas Bialas, die Förderung der Kulturellen Bildung besonders in den Blick zu nehmen: „Bereits in der Corona-Zeit haben wir sehr große Opfer von denen verlangt, die von der Pandemie am wenigsten direkt schwer betroffen waren, von den Kindern und Jugendlichen. Bei der erneuten Gefahr der Verknappung der Mittel dürfen wir die Kinder und Jugendlichen in der Kunst nicht vergessen. Wir müssen sie als ernstzunehmende Beteiligte am kulturellen Geschehen unseres Landes begreifen und in der Förderung weit nach oben stellen. Sie dürfen nicht zu Doppelleidtragenden werden.“

 

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