Das neue ITALIEN ist da

Diesmal geht es unter anderem um König und Königinnen...

Liebe Leser, liebe Lesebrillen!

Das Vereinigte Königreich hatte zu seiner Blütezeit weltweit mehr Kolonien als unsere schicke Schwebebahn Haltestellen. Und immer noch war die Queen und
nun auch ihr Sohn Charles der 1., 2. 3., König über ein gerüttelt Maß an Ländern, in denen er schlicht und ergreifend nix verloren hat. Nehmen wir nur Jamaika,
das Land wurde von Großbritannien ausgebeutet, ausgeblutet, als die Sklaverei freundlicherweise von den Besatzern dort abgeschafft wurde, gab es nur für die Sklavenhalter eine Entschädigung, die Geknechteten gingen leider leer aus.

Wenn Charles III. ein Toffen wäre, wie unser Wuppertaler Wirt Andreas Kluczinski es ausdrücken würde, dann legte er sein Amt in den verbleibenden Kolonien mal ruckzuck nieder. Meine Oma fand die Königshäuser immer super. Meine Oma war ja lieb, aber sie hatte keine Ahnung, was das alles für Schurken waren. Ist das denn noch zeitgemäß, frage ich hier mal locker in die Runde?

Wir Deutsche hatten ja früher in Afrika ebenfalls ein paar Kolonien. Jetzt regen sich viele, die das bestimmt richtig klasse fanden, darüber auf, dass einige von
denen hierhin kommen, haha. Ich find’s gut, wegen mir können noch mehr kommen. Viel mehr, wir haben Platz, Geld und lecker Essen und Trinken. Wir müssten natürlich für Arbeit und Wohnungen sorgen, aber dafür haben wir ja die Arbeiterpartei SPD, die macht das schon, langfristig bin ich mir sicher, jetzt kurzfristig passiert nicht so viel, na ja, sind halt auch nur Menschen und die Zeiten mal wieder unpassend.

Aber mal ehrlich, Königinnen, Könige? Was soll das? Warum gibt es das noch in einer parlamentarischen Demokratie? Reicht es denn nicht, wenn sie noch im
Theater, der Oper, beim Schach oder beim Skat mitspielen und mitgewinnen oder sterben dürfen?

Herzlichst,
Uwe Becker
(6. Earl of Underbarmen)

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