Das braune Elberfeld

Ein Stadtspaziergang auf den Spuren der NS-Zeit in Wuppertal

Wuppertal als eine „Wiege des Nationalsozialismus“: Adolf Hitler und Joseph Goebbels in Elberfeld, Juni 1926.
Foto: Stadtarchiv Wuppertal ©Stadtarchiv Wuppertal

Schon lange vor dem Machtantritt Hitlers ist das das „rote“ Wuppertal auch eine Hochburg der Völkisch-Nationalen und der Rechten gewesen. Ihr wichtigster Versammlungsort in den 1920er Jahren war das Evangelische Vereinshaus (heute ein Altenzentrum) an der Kasinostraße. Zahlreiche Nazi-Größen, u.a. Hitler, Goebbels, Karl Kaufmann und Erich Koch, nutzen diesen Ort als politische Bühne ihres Kampfes gegen die demokratische Weimarer Republik.

Das Evangelische Vereinshaus ist Ausgangspunkt eines Stadtspaziergangs auf den Spuren der NS-Zeit in Wuppertal. Weitere Stationen der rund zweistündigen Tour sind u.a. das ehemalige Polizeipräsidium an der Luisenstraße, die Stadtbibliothek, das Büro von Joseph Goebbels, die einstige Erb- und Rasseberatungsstelle des Gesundheitsamtes, die NSDAP-Parteizentrale am Deweerthschen Garten, eine SA-Kaserne, das alte Gestapo-Gefängnis, und das frühere Altersheim der Jüdischen Gemeinde in der Friedrich-Ebert-Straße, deren Bewohner*innen 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert worden sind.

 

Sonntag, 11.09.2022, 15:00 Uhr

Leitung: Michael Okroy

Treffpunkt: Grünanlage Zentralbibliothek, Kasinostraße

Teilnahmegebühr: 5,00 €

Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Kontakt und Informationen:

T 0202-563.2843 | E info@alte-synagoge-wuppertal.de

www.alte-synagoge-wuppertal.de

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