Hiroshima und Nagasaki mahnen: Eine Welt ohne Atomwaffen

Die Atombomben-Abwürfe der USA auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9. August 1945 jähren sich in diesen Tagen. Die Angriffe töteten mehr als 90.000 Menschen sofort – überwiegend Zivilisten.

Bis Ende 1945 starben weitere 130.000 Menschen. In den folgenden Jahren kamen weitere hinzu. Die Opfer mahnen uns, für eine Welt ohne Atomwaffen einzutreten – und dies ist aktueller denn je.


> Atomwaffen aus Deutschland abziehen! <

Noch immer gibt es weltweit 13.400 Atomwaffen, von denen etwa 1.800 in ständiger Alarmbereitschaft gehalten werden und die der Menschheit innerhalb weniger Minuten ein Ende bereiten können. Dies hat 122 Staaten 2017 veranlasst, den Atomwaffen-Verbotsvertrag (AVV) der Vereinten Nationen zu verabschieden. 86 Staaten haben bis Juni 2022 unterzeichnet – Deutschland gehört bislang nicht dazu. Die US-amerikanischen Atomwaffen auf deutschem Boden (Büchel) müssen abgezogen werden. Die Friedensbewegung lehnt die „atomare Teilhabe“ Deutschlands ab, weil sie die Welt nicht sicherer macht, sondern ein Spiel mit dem Feuer ist.

> AKTIV FÜR DEN FRIEDEN <

Am Samstag, 6. Aug. von 14-17 Uhr begeht das Wuppertaler Friedensforum den 77. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima mit einem Stand auf dem Platz der Kasinostraße (Nähe Finanzamt Ebf). Die Musikgruppe Schmodders lädt mit tollen Rhythmen und tiefgründigen Texten zum Verweilen ein: Rudi Rhode: Gesang und Akkordeon, Johannes Raschke: E-Gitarre, Moritz Schniedergers: Drums

Präsenz-Treffen des Wuppertaler Friedensforums Montag, 10. Aug. 18:30 Uhr in der Alten Feuerwache, Raum Gathedrale

mehr Info www.wupff.de oder facebook.com/Wuppertaler.Friedensforum

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