Ortstermin an der Brücke im Autobahnkreuz Sonnborn

Gemeinsam Druck auf die Autobahn GmbH aufrechterhalten

Wuppertal ist auf dem Weg zur Fahrradstadt 2025. Als Grundlage wurde hierfür im Jahr 2019 mit breiter Bürgerbeteiligung das Radverkehrskonzept aktualisiert. Mehrere Maßnahmen daraus sind bereits in der Umsetzung. Priorität hat dabei der Ausbau der Radwegeinfrastruktur entlang und parallel der Talachse. Gleichzeitig ist auch die Sanierung der A 46 und ihrer Brückenbauwerke sowie die Erneuerung des Lärmschutzes entlang der Autobahn ein Projekt, welches Kommunal-, Landes- und Bundespolitikerinnen und Politiker seit vielen Jahren beschäftigt.

Gemeinsam mit der grünen Bundestagsabgeordneten Anja Liebert MdB und Vertreterinnen und Vertretern des Bürgervereins Sonnborn hat sich CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Kineke vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation an der Brücke im Autobahnkreuz Sonnborn an der A 46 gemacht: „Gut ausgebaute und sichere Radwege gehören heutzutage zu einer modernen Großstadt, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Anteil des Radverkehrs im Straßenbild erheblich zu steigern. Wir erleben es auch hier in Wuppertal, wie immer mehr Menschen auf das Fahrrad als Fortbewegungsmittel umsteigen. Deshalb ist es unerlässlich, dass bei der Sanierung des Autobahnkreuzes Sonnborn diese Wegeverbindung zwischen Sonnborn und Vohwinkel gestärkt wird. Hierbei sind auch die Belange des Radverkehrs mitzudenken, denn bisher ist der Straßenquerschnitt leider zu schmal, um Radfahrerinnen und Radfahrern einen sicheren Überweg zu bieten. Beim Bau des Autobahnkreuzes wurden die beiden Stadtteile damals brachial voneinander getrennt, jetzt ist die Gelegenheit, bessere Verkehrsverbindungen für alle Verkehrsträger zu ermöglichen.“

Von eminent hoher Bedeutung ist auch der verbesserte Lärmschutz, der mit der Sanierung der Brückenbauwerke an der A 46 einhergehen muss.

CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Kineke führt aus: „Die Anwohnerinnen und Anwohner am Boltenberg und den autobahnnahen Bereichen von Sonnborn und Vohwinkel leiden seit Jahren massiv unter den zunehmenden Verkehrsströmen. Wir brauchen im gesamten Bereich entlang der A 46 flächendeckende und wirksame Lärmschutzmaßnahmen. Dafür setzen wir uns als Mandatsträgerinnen und Mandatsträger seit vielen Jahren auf allen politischen Ebenen über die Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg ein. Deshalb halten wir als CDU-Fraktion eine überparteiliche Initiative auf Bundesebene für sinnvoll, um auf die weiteren Planungen der Autobahn GmbH in Sachen Lärmschutz und Sanierung auch im Hinblick auf den weiteren Ausbau der L 419 einzuwirken und den Druck aufrechtzuerhalten.“

 

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Kommentare

  1. Susanne Zweig sagt:

    Mit „der“ Brücke ist wohl die Brücke „Sonnborner Ufer“ gemeint. Eine Verlängerung des 4 km langen Talachsen-Radfahrstreifens ab Zoo westwärts wäre tatsächlich sehr wünschenswert. Es ist einer der längsten halbwegs unterbrechnungsfreien Radfahrstreifen im Tal.

    Ich habe bisher nicht den Eindruck, dass all zu viele Stadtverordnete „es sich zum Ziel gesetzt haben, den Anteil des Radverkehrs im Straßenbild erheblich zu steigern“. Aber der Anteil steigt kontinuierlich, und das müssten Verkehrsplaner der Autobahn GmbH im Blick haben, wenn sie eine Brücke für die nächsten 50 Jahre bemessen.

    Dabei nehme ich eigentlich nicht an, dass bei der Brückenbreite einfach drauf los betoniert wird, um die Fahrspuren später zu verteilen, sondern, dass sich die Breite der Brücke aus der Zahl der benötigten Fahrspuren (inkl. Radfahrstreifen) ergibt.

    Gibt es denn schon Entwürfe für den Brückenneubau?

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