GRÜNE: 9 € Ticket wird Verkaufsschlager!

Das 9 € Ticket wird am 01. Juni an den Start gehen. Drei Monate lang können Bürger*innen kostengünstig den ÖPNV nutzen.

Timo Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:

„Der Andrang zum Verkaufsstart des 9 € Tickets zeigt, wie groß das Interesse der Bürger*innen an einem günstigen öffentlichen Personennahverkehr ist. Wir begrüßen es sehr, dass die Bundesregierung aufgrund der hohen Energiepreise nicht nur die Autofahrer*innen entlastet, sondern auch die Nutzer*innen des klimafreundlichen ÖPNV, der ein sehr wichtiger Teil der überfälligen Verkehrswende ist. In den drei Sommermonaten Juni, Juli und August wird es mit dem 9 € Ticket ermöglicht, bundesweit kostengünstig zu reisen und damit zu zeigen, dass die Bahn eine wirkliche Alternative zur Straße sein kann.

Wir hoffen, dass die Deutsche Bahn ihre Kapazitäten so ausweitet, dass eine Überfüllung der Züge ausgeschlossen werden kann. Die bisherigen hohen Verkaufszahlen lassen befürchten, dass Probleme vorprogrammiert sind. Denn nur mit einem attraktiven und pünktlichen Angebot wird es möglich sein, neue Fahrgäste auch langfristig zu binden.

Wir fordern daher einen zügigen Ausbau eines bezahlbaren ÖPNV-Angebotes, damit Bahn fahren im Rahmen der Daseinsfürsorge für alle Bürger*innen erschwinglich wird.

In den letzten Jahrzehnten sind die CO2-Emissionen im Bereich des Verkehres nicht gesunken. Der für die Menschheit bedrohliche Klimawandel fordert aber schon jetzt ein Umdenken und Klimaschutzmaßnahmen, die greifen. Bei der Erstellung des aktuellen Wuppertaler Nahverkehrsplans muss ein Schwerpunkt auf die Finanzierung und die Attraktivierung des ÖPNV gelegt werden. Es herrscht eine große Notwendigkeit, den ÖPNV, den Rad- und Fußverkehr zu fördern. Auch die neue Landesregierung wird sich daran messen lassen müssen.“

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Kommentare

  1. Herbert Fackeldey sagt:

    „Wir hoffen, dass die Deutsche Bahn ihre Kapazitäten so ausweitet, dass eine Überfüllung der Züge ausgeschlossen werden kann. Die bisherigen hohen Verkaufszahlen lassen befürchten, dass Probleme vorprogrammiert sind. Denn nur mit einem attraktiven und pünktlichen Angebot wird es möglich sein, neue Fahrgäste auch langfristig zu binden.“

    Und das fällt Ihnen jetzt ein? Hätte das nicht vorher abgeklärt werden müssen? Woher soll die Bahn die Fahrzeuge und das Personal denn so kurzfristig hernehmen? Und das auch noch bei einem Straßenverkehrsminister von der FDP?
    Ich habe leider schon vorher Fahrkarten gebucht und hoffe, tatsächlich am Ziel anzukommen. Bis September werde ich aber weitere Bahnfahrten tunlichst vermeiden, ich kann mich nämlich noch gut an das „Schöne Wochenende“ in den neunziger Jahren erinnern.
    MfG
    Herbert Fackeldey

    1. Karl Napp sagt:

      Die Deutsche Bahn wird nur bedingt für das Chaos verantwortlich sein, dass gerade an schönen Wochenenden entstehen wird.

      Hier in Wuppertal fahren vermehrt die Privatbahnen. Die Zeiten mit Lok und Wagen sind vorbei. Jetzt gibt es nur noch einen Triebwagen oder zwei. Und warum sollten die Privaten mehr Plätze schaffen als vom Land bestellt? Kostet nur ihr Geld.

      RE13 an schönen Wochenenden hieß schon vor Jahren, volle Züge und Verspätungen.

      Ein Grund: Die Umschichtung der Fahrräder. Ein weiterer: Die ewig langen Diskussionen, wenn Räder raus sollen, weil kein Platz mehr für Rollstühle oder Kinderwagen ist.
      In S-Bahnen ist mehr Platz, meistens.

      Zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg kann Räder nur mitnehmen, wenn man bis 17:00 am Vortag sich angemeldet hat.

      Bessere Lösung? Wohl kaum.

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