31.05.2010

MdB Jürgen Hardt (CDU) wirft dem Bundespräsidenten vor, er habe sich seiner Verantwortung nicht gestellt

In ungewöhnlich scharfer Form greift der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt den soeben zurückgetretenen Bundespräsidenten an. Lesen Sie hier seine Erklärung im Wortlaut.

Jürgen Hardt, MdB (CDU)Jürgen Hardt, MdB (CDU)

Der Rücktritt von Bundespräsident Köhler überrascht sehr. Wer als Inhaber eines demokratisch legitimierten Amtes Beiträge zur politischen Debatte leistet, muss auch mit Widerspruch und Kritik leben können. Gerade in der derzeit, auf Grund der Wirtschaftskrise, schwierigen Situation des Landes, muss sich der, der Verantwortung trägt, sich dieser auch stellen, selbst wenn er missverstanden oder persönlich verletzt wurde. Es gibt zuwenige, die bereit sind, persönliche Empfindungen hinten anzustellen und dort ihre Pflicht zu erfüllen, wo sie von den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Verantwortung übertragen bekommen haben. Mit dem Rücktritt hat Horst Köhler überreagiert.

In der Sache war der Beitrag Horst Köhlers im Übrigen notwendig und gehört weiter diskutiert.

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Kommentare

  1. (Kommentar von den Herausgebern gelöscht)

  2. Lieber Herr Heinkes,
    leider muss ich Ihnen zustimmen!

  3. M.Overath sagt:

    Auch wenn es sehr bedauerlich ist, das Hr. Köhler abgetreten ist, finde ich es grossartig,das er seinem Charakter treu bleibt und nicht wartet bis der letzte Depp seine respektlose Meinung publiziert.
    Es ist beschämend wie wenig (natürlichen) Respekt noch Persönlichkeiten, dem Alter allgemein, der Privatsphäre und dem Amt gewährt wird.Kritik ja, aber mit allem Respekt!

    Dank der übermässigen medialen Präsenz und der schnell-lebiegen Kommunikation wird immer weniger über die Konsequenzen nachgedacht.

    Wenn Hr. Hardt meint das dies überreagierend wäre und von „persönliches hintenanstellen“redet, dann meint er wohl eher das man wie viele abgestumpft sein sollte?!
    Danke – Nein – ich freue mich, das es noch persönlich empfindende Menschen gibt die sich Ihren Selbstwert erhalten wollen.

    Frau Merkel und die CDU hätte ihm schlicht öfter den Rücken stärken müssen und nicht wie fast immer einfach alles kommentarlos dulden müssen. Führungspersonal muss auch führen und nicht dauernd abwarten und geschmacksneutral bleiben.

    Deshalb ist Sie wie der Spiegel meint „ohne Oberhaupt“, ich meine eher immer öfter „Kopflos“.

  4. Lieber Herr Hardt, Sie haben leider Recht!
    LG Jörg Heynkes, VillaMedia

    1. Aydin sagt:

      Finde ich nicht! CDU/ FDP Versagen in ganzer linie und herr köhler muss als president das wohl für deutschland bedenken und wie kann er ein president bleiben wenn die eigene partei nichts auf die reihe bringt… ich denke so leid es mir um herr köhler tut, er handelt vernünftig und muss platz machen für neue kometente leute mit einer partei die deutschland nicht für die industire ausquetscht.

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