Haushaltsplan-Entwurf geht aktualisiert in die Beratung

Eine Aktualisierung des Haushaltsplanentwurfs 2022/2023 hat die Verwaltung der Politik vorgelegt. Darin sind die geänderten Rahmenbedingungen beschrieben, die aktuell für die weiteren politischen Beratungen über den Haushalt gelten.

Claudia Hautumm / pixelio.de

Dazu gehören Verbesserungen in der Umsatzsteuer, höhere Personalkosten sowie vor allem deutlich gestiegene Energiekosten und massive Kostensteigerungen bei Investitionen des Gebäudemanagements (GMW). Die Drucksache wurde dem Finanzausschuss zur Kenntnis gegeben und geht dann zur weiteren Beratung in die Ausschüsse und die Bezirksvertretungen.

Positiv ist die Entwicklung nur bei der Umsatzsteuer. Hier hat die Entwicklung 2021 ergeben, dass in der weiteren Planung ein höherer Sockelbetrag im Haushalt veranschlagt werden kann, er liegt zwischen 0,5 bis 2,1 Millionen Euro. Bei den Personalkosten muss eine höhere Belastung bei der Beamtenbesoldung eingerechnet werden, sie steigt von 1,9 auf 3,1 Millionen Euro.

Deutliche Kostensteigerung bei den GMW-Baumaßnahmen

Bei den Baumaßnahmen des GMW ist eine deutliche Kostensteigerung aufgetreten und weiter zu erwarten. Die Stadt muss hier mit zusätzlichen kreditfinanzierten Mitteln in Höhe von jährlich 20 Millionen Euro die Finanzierung sichern. Außerdem muss das Vorhabenprogramm des GMW überarbeitet werden. Für die Verwendung der Mittel wird aktuell eine Priorisierung erarbeitet, nach der die Mittel auf die einzelnen Vorhaben und Projekte des GMW verteilt werden. Diese Überarbeitung soll im März vorgelegt werden.

„Valide Grundlage für weitere Haushaltsberatung“

Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig: „Die Rahmendaten des Haushalts sind jetzt aktualisiert. Damit gibt es eine valide Grundlage für die weitere politische Beratung des Haushaltsplanentwurfes. Die Priorisierung der GMW-Projekte innerhalb dieses Rahmens wird derzeit erarbeitet und den Ratsgremien vorgelegt.“

Quelle: Stadt Wuppertal

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