29.10.2021

Lindh: Bund fördert weitere Sprach-Kita in Wuppertal

Eine weitere Wuppertaler „Sprach-Kita“ wird in diesem Monat einen Förderbescheid über Bundesmittel erhalten.

Das gibt der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh bekannt. Insgesamt 30.080 Euro erhält die Kita Kater am Berg der Bethanien Diakonissen Stiftung für die Sprachförderung von Oktober 2021 bis Ende 2022. Das Sprach-Kita-Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wurde im Zuge des Corona-Aufholpakets um 100 Millionen Euro aufgestockt. Gerade aufgrund der hohen Kinderarmut in unserer Stadt sei diese frühkindliche Förderung ein wichtiger Schritt zu mehr Chancengerechtigkeit, so der Bundestagsabgeordnete. Während der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Schließung von Betreuungseinrichtungen kam es bei vielen Kindern zu Problemen in der Sprachentwicklung. Das Aufholen dieser Defizite und die individuelle Förderung der Kinder soll nun mit zusätzlichen Stellen gefördert werden. Lindh:

„Die Schul- und Kita-Schließungen der Corona-Zeit hatten für viele Kinder und Jugendliche gravierende Folgen, die bis heute sichtbar sind. Deshalb ist das Corona-Aufholpaket eines der wichtigsten Programme für die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die im Laufe der Krise mit am stärksten unter Kontakteinschränkungen zu leiden hatten. Ohne Kontakte ist der Erwerb von Sprache nicht möglich. Sprache schafft mündige kleine Bürger. Daher ist es nur folgerichtig, dass das erfolgreiche Sprach-Kita-Programm besondere Aufmerksamkeit erfährt. Durch die hohe Zahl an Kindern, die in Wuppertal in Armut aufwachsen, kommt dieser Förderung in unserer Stadt eine besonders hohe Bedeutung zu.

Bei der besonderen Förderung der Kinder- und Jugendarbeit, den Schulen und Betreuungseinrichtungen war es wichtig, auf bestehende, funktionierende Strukturen aufzubauen, damit die Mittel schnell dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden. Die zusätzliche Förderung der Sprach-Kitas in Wuppertal, die sich einreiht in erfolgreiche Förderbescheide der Vergangenheit, zeigt, dass dies die richtige Entscheidung war. Kinder und Jugendliche haben auch weiterhin alle Unterstützung und Solidarität verdient, die wir Ihnen als Gesellschaft geben können.“

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