13.10.2021

Der dreizehnte Wuppertaler Martinszug der Katholischen Citykirche Wuppertal startet am 10. November 2021

Die Katholische Citykirche Wuppertal lädt in Zusammenarbeit mit der IG Friedrich-Ebert-Straße, dem ambulanten Kinderhospizdienst des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen e.V. und der Wuppertal Marketing GmbH zum mittlerweile dreizehnten Wuppertaler Martinszug ein. Der Zug beginnt am Mittwoch, dem 10. November 2021 um 17 Uhr auf dem Wuppertaler Laurentiusplatz und zieht dann über die Friedrich-Ebert-Str., die Sophienstraße, die Luisenstraße, die Laurentiusstr. wieder zum Laurentiusplatz. Dort findet dann ein Martinsspiel am Martinsfeuer statt. (Hinweis: Sollten die zum 10.11.2021 geltenden Corona-Regeln einen längeren Zugweg zulassen, würde der Zug von der Luisenstr. aus weiter zur Erholungsstr. Dann über die Herzogstr., den Kasinokreisel und die Friedrich-Ebert-Str. zum Laurentiusplatz ziehen.)

Nach der Corona-Schutzverordnung vom 1.10.2021 für das Land NRW gäbe es keine weiteren Beschränkungen für Veranstaltungen im Freien. Als Veranstalter empfiehlt die Katholische Citykirche Wuppertal trotzdem soweit möglich das Tragen einer medizinischen Maske sowie das Halten von Abständen. Da die aktuelle Corona-Schutzverordnung bis zum 29.10.2021 befristet und nicht klar ist, ob zum 10.11.2021 wieder Zugangsbeschränkungen in Kraft treten, ist für den Zugang zum Wuppertaler Martinszug 2021 die Buchung eines Tickets erforderlich. Tickets gibt es unter www.kck42.de/martinszug.

Zum Abschluss erhalten die Kinder einen Weckmann. Die Weckmänner werden von den Bäckern der IG Friedrich-Ebert-Str. (Bäckerei Oebel, Policks Bäckerei, Bäckerei Steinbrink, Bäcker Behmer) gestiftet. Insgesamt stiften die Bäcker über 1.000 Weckmänner, die Kinder verteilt werden. Mit. Blick auf die Corona-Pandemie werden die Weckmänner aus organisatorischen Gründen in diesem Jahr gegen eine Vorbestellung ausgegeben, die über die während des Prozesses der Ticketbuchung unter www.kck42.de/martinszug vorgenommen werden kann.

Der ambulante Kinderhospizdienst des Caritasverbandes wird gegen eine Spende heiße Getränke ausgeben.
Der Wuppertaler Martinszug der Katholischen Citykirche Wuppertal versteht sich ausdrücklich als Stadt-Martinszug. Er ist offen für alle Interessierten. Die Terminierung auf den Vorabend des eigentlichen Martinstages wurde bewusst gewählt: Es ist Tradition, dass die Kinder am Vorabend des Martinsfestes in Häusern und Geschäften Martinslieder singen und Süßigkeiten geschenkt bekommen (Mätensingen).

Am Wuppertaler Martinszug im Jahr 2019 nahmen weit über 6.000 Personen teil. Im Jahr 2020 konnte der Martinszug wegen der Corona-Pandemie nicht in der traditionellen Weise durchgeführt werden. Stattdessen fand auf dem Laurentiusplatz eine Martinsaktion statt, die live im Internet übertragen wurde.

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Alle mit Blick auf die aktuelle Coronapandemie möglichen kurzfristigen Aktualisierungen finden sich auf der Homepage der Katholischen Citykirche Wuppertal unter www.katholische-citykirche-wuppertal.de.

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Ab 334 war Martin als Soldat der Reiterei der Kaiserlichen Garde in Amiens stationiert. Die Gardisten trugen über dem Panzer die Chlamys, einen weißen Überwurf aus zwei Teilen, der im oberen Bereich mit Schaffell gefüttert war. An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte. Im Sinne von Mt 25,35-40 – „Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet … Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ – erweist sich Martin hier als Jünger Jesu. Später wird Martin Bischof.
Die Martinszüge halten den Heiligen Martin in Ehren. Sein Gedenktag ist der 11.11. Dieses Datum markierte in früheren Zeiten den Beginn der weihnachtlichen Fastenzeit (40 Tage vor Weihnachten). Ähnlich wie Karneval vor Beginn der österlichen Fastenzeit wurden an diesem Tag freudige Feste gefeiert. Außerdem war es früher der Zahltag, an dem Knechte und Mägde entlohnt wurden. Diese Inhalte halten sich heute noch im bergischen Brauch des Mätensingens.

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