08.05.2010

Hinter der Fassade der Super-Türken

Hinter der Fassade der Super-Türken, wie der Moderatorin Nazan Eckes, Bestseller-Autorin und Journalistin Hatice Akyün, Ministerin Aygül Özkan und anderen unbekannten Super-Integrierten, wie man es vielleicht auch von mir behaupten würde, spielen sich oft ganz andere Szenen ab, die nicht mit unserem Verständnis von Integration harmonieren.

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Wenn Eltern ihre Kinder nicht verstehen, reden wir von Generationskonflikten, wenn Eltern ihren Töchtern die Teilnahme am Schwimmunterricht verbieten, ist die muslimische Religion Schuld, die den Frauen untersagt, den Körper vor Ungläubigen und Männern zu zeigen. Schuldige sind immer leicht zu finden, dabei ist es das Umdenken, was den meisten Leuten Probleme bereitet. Was für viele Jugendliche als normal empfunden wird, erscheint für einige andere wie ein Ausschnitt aus einem Film: feiern gehen, mit sich mit Jungen treffen, einen Freund haben. Für viele junge türkische Frauen ist das verboten – Eltern wollen ihre Töchter davor schützen, Falsches zu tun, die Ehre zu verlieren. Aus Angst, von Bekannten oder Verwandten gesehen zu werden, haben einige junge türkische Pärchen keine andere Wahl, als die Öffentlichkeit zu meiden und im Heimlichtun unterzutauchen. Während die einen abends mit ihren Freunden weggehen, bügeln die anderen die Wäsche, stehen in der Küche, unterstützen ihre Mutter im Haushalt oder bleiben einfach zu Hause.

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Kommentare

  1. Böri sagt:

    Ich denke, dass den Türken-der größten Minderheit- in Deutschland mehr Rechte und Freiheiten in Punkto eigene Kultur und Religion gegeben werden.

    Ich komme selbst viel in Detuschland um und sehe jedes mal, dass die Türken in Deutschland -oder sagen wir ein großer Teil- nicht seine Identität und seine Kultur kennt.Deshalb gibt es Konflikte.Auch ist zu erwähnen, dass ihenen mehr oder wenige das westliche oder die deutsche Kultur und die westlichen Werte aufgezwängt werden ohne sie in ihrer Identität und Kultur tolerieren zu können.

    Das ist denke ich das Problem: Denn wer sich selbst kennt, hat mit sich kein Problem mehr.Und wer mit sich selbst kein Konflikt oder keine Probleme hat, der verhält sich positiv und strahlt seine Werte.

    So kenne ich die Türken in der Türkei, auf Zypern, auf dem Balkan, in Turkmenistan, In Usbekistan, in Aserbaischan, in Iran, in Kasachstan und in Kirgisistan.

    Ich muss als Deutscher ehrlich zugeben, dass wir unsere Gäste wie Gäste und mit gastfreundschaft behandeln sollten, so wie sie es uns in ihrem Lande zeigen.

    Ich frage mich immer wieder wie ein Volk wie der Türken beinahe 1000 Jahre lang in ihren Weltreichen über 100 Ethnien in Frieden und Glück zusammenhalten konnten.

    Wieso kommen wir mit ein paar Ethnien wie z.B. den Türken nicht klar ?
    Wir sollten um die Probleme zu tilgen und zu lösen die Fehlerquelle erst bei uns suchen und anschließend uns unseren Gästen zuwenden.

    Das denke ich ich das Vernünftigste.

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