Tätigkeiten mit Ausübung von Ganzkörperkräften

Am Dienstagabend wurde ein wissen­schaft­lich abgesichertes Ergonomie­bewertungs­verfahren zur Beurteilung und Gestaltung physischer Arbeitsbelastungen von Prof. Dr.-Ing. André Klußmann (HAW Hamburg / Institut ASER e.V., Wuppertal) beim öffentlichen Webinar des 157. Sicher­heits­wissen­schaft­lichen Kolloquiums diskutiert.

Die insgesamt sechs neuen Leitmerkmalmethoden können in der betrieblichen Praxis zum Beispiel für

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  • die menschengerechte Arbeitsgestaltung,
  • die Beurteilung der Arbeitsbedingungen,
  • die Festlegung und das Treffen der erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen,
  • die Wirksamkeitsüberprüfung der getroffenen Arbeitsschutzmaßnahmen,
  • die Arbeitsbewertung, wenn sich die Betriebspartner und Tarifpartner hierzu einig sind, oder
  • die produktbezogene Risikobeurteilung

eingesetzt werden.

Prof. Dr.-Ing. André Klußmann (HAW Hamburg & ASER, Wuppertal) aus Solingen-Gräfrath diskutierte die Leitmerkmalmethode Ganzkörperkräfte am 18. Mai 2021 per Webinar im cMOOC-Format mit Fachleuten und Betriebspraktiker*innen von Berlin bis Istanbul. ©ASER, Wuppertal

Die Leitmerkmalmethode Ausübung von Ganzkörperkräften (LMM-GK) greift Tätigkeiten mit dem Aufbringen erheblicher Köperkräfte beim Bearbeiten großer Werkstücke oder beim manuellen Bewegen von Personen auf, die üblicherweise nicht mehr im Sitzen ausgeübt werden können.

Dies sind zum Beispiel Tätigkeiten beim Verschrauben großer Bauteile, beim Fenstereinbau, beim Arbeiten mit Drucklufthämmern oder beim Schaufeln sowie beim Patiententransfer im Gesundheitsdienst oder in der ambulanten und stationären Pflege.

Alle Beiträge des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums seit dem Jahr 2004 finden sich beim Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht der Bergischen Universität Wuppertal.

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