9. Stadtentwicklungssalon am 19.Mai um 19.00 Uhr auf stew.one

Werkzeuge einer aktiven Bodenpolitik und Kooperationserfahrungen zwischen Kommunen und Initiativen

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In einer weiteren Veranstaltung  des Forum:Mirke beleuchtet der 9. Stadtentwicklungssalon Werkzeuge, mit denen Kommunen – im Zusammenspiel mit lokalen Initiativen – Flächen und Gebäude für eine langfristige, gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung schützen und entwickeln können.

Ricarda Pätzold vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) wird einen Überblick über Instrumente und Maßnahmen strategischer, aktiver Bodenpolitik von Kommunen geben. Dies knüpft an aktuelle Debatten über den Umgang mit dem nicht vermehrbaren Gut des Bodens im Spannungsfeld zwischen überhitzten, deregulierten Bodenmärkten und einer sozial gerechten und ökologisch tragfähigen Bodennutzung an.

Aus der Praxis berichten zwei Initiativen der Stadtentwicklung von unten, die wichtige Erfahrungen mit der Sicherung von multifunktionalen Flächen und Immobilien für eine kulturkreative, nachhaltige und geschichtssensible Stadtentwicklung gesammelt haben:

Dr. Michael Zumpe, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft “Haus zum Maulbeerbaum” in Landau, und Tobias Stroppel, Geschäftsführer der “B-Side” GmbH Münster. Die Sicherung des ältesten Gebäudes Landaus, das Haus zum Maulbeerbaum, wurde Anfang Mai durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen der Ausschreibung Koop.Stadt als ein herausragendes Beispiel der Kooperation von Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung ausgezeichnet. Die B-Side wird für ihr Engagement für die Quartiersentwicklung im Münsterschen Hansaviertel von der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert und sichert mit Hilfe des NRW-Programms “Initiative ergreifen” einen wichtigen Ort für Kultur, Bildung und nachhaltige Quartiersentwicklung im Stadthafen Münster.

Durch den Abend führt Sascha Gajewski vom Verein STADTRAUM 5und4 in Köln und aktiv im Netzwerk Immovielien.

Die Veranstaltung findet am 19. Mai 2021 um 19:00 Uhr statt und kann über stew.one aufgerufen werden. Bitte unter info@quartier-mirke.de anmelden. Fragen an die Referent*innen können während der Veranstaltung über frag.jetzt gestellt werden (der Code für den Raum wird während der Veranstaltung veröffentlicht).

Die gesammelten Werkzeuge und Erfahrungen werden in einer Veranstaltung im Sommer  mit lokalen Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung auf ihre Übertragbarkeit und Anwendbarkeit in Wuppertal diskutiert.

Das Forum:Mirke bedankt sich für die Unterstützung durch die Bezirksvertretung Elberfeld und den Projektpartner Baukultur Nordrhein-Westfalen e.V.

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