Mehr Geschosse – weniger Versieglung

Die Fraktion der LINKEN im Rat steht dem Hochhaus-Projekt am Christbusch aufgeschlossen gegenüber.

Logo DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal

„Es ist ein Paradebeispiel für Innenentwicklung und daher sind die Bedenken der Grünen nur schwer nachvollziehbar“, meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bernhard Sander. Er hatte sich schon als OB-Kandidat für mehr Hochhäuser in Wuppertal ausgesprochen, da so die Versiegelung von naturnahen Gebieten am Stadtrand vermieden werden kann. Das Gebiet ist darüber hinaus vom Bus und Bahn gut erschlossen. „Nachverdichtung sollte nicht nur in einkommensschwächeren Wohngebieten stattfinden“, ergänzt Sander.

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Kommentare

  1. Dieter Jandt sagt:

    Lieber Bernhard Sanders,

    bei aller Versiegelungsfreude lohnt vorab ein Rundgang über den Hesselnberg.
    Und: Man klotzt ja auch nicht so einfach ein Flat Tower in die Nordstadt, ein wenig ins Bild passen sollte es schon, oder?

    viele Grüße
    Dieter Jandt

  2. Susanne Spitzl sagt:

    Guten Abend Herr Sanders,
    Ihre Zustimmung zum Flat-Tower wundert mich. Vielleicht kennen Sie den Hesselnberg nicht richtig?! Machen Sie sich doch einfach einmal vor Ort ein Bild vom Quartier. Die Initiative Aufbruch Hesselnberg begleitet Sie gerne bei einem Gang durch das Viertel.
    Mit freundlichen Grüßen
    Susanne Spitzl

  3. andref sagt:

    Hallo Herr Sanders,

    die Initiative Aufbruch Hesselnberg hat hierzu eine ausführliche Presseerklärung abgegeben. An Ihrer Veranstaltung sind gut 45 Menschen über Zoom zusammengekommen. Vieleicht ist Ihnen entgangen , dass es insgesamt drei Wohnbauprojekte am Heselnberg gibt . Die Maurerstraße mit ca 50 das Bonafide Gebäude mit 150 Wohnungen und zu guter Letzt der Flat-Tower mit 14 Wohnungen. Übrigens das einzige Wohnprojekt ohne Sozialbindung. Damit 14 hochpreisige Wohnungen gegenüber dem Unterbarmer Friedhof enstehen und wahlweise auf das Tal oder auf das Grab der Familie Engels schauen dürfen, müssen die Mieter und Eigentümer in den Häuser drum herum buchstäblich im Schatten stehen. Wohlgemerkt : alle, sowohl grüne als auch die Anwohner-Initiative unterstützen die Wohnungen in der ehemaligen Wittefabrik und begrüßen auch ein Projekt schienennahes Wohnen an der Maurerstraße. Aber der Flat-Tower wird dem Viertel nicht gerecht. Hier soll Penthouse-Flair in den Kiez kommen. Schön für die Baufirma und Pech für die Anwohner. Ich fürchte hier hat das Oppositionsbündnis mit der FDP schon Spuren hinterlassen. Bitte schauen Sie sich die Ecke an oder fragen Sie bei Ihren BV-kollegen in Barmen nach , wie diese das Projekt beurteilen. Architektonisch ist keines der Projekt der große Wurf – aber das haben wir in Wuppertal ohnehin schon aufgegeben. Der Umbau der Wittefabrik zu seniorengerechten Wohnungen unterliegt übrigens zu 20% der Bindung an geförderten Wohnungen und entspricht einer echten Nachfrage. Der Flat-Tower ist eine lukratives Investment für den bauträger: kleines Grundstück aber ruckzuck die Einnahmen mit 14 Wohnungen. Ein früherer Bauantrag mit „nur“ 10 Wohnungen in 2 bis 3 Geschossbauweise wurde übrigens seinerzeit von der Stadt abgelehnt. Es fügte sich nicht in die Umgebebung ein. Das neue Projekt verzichtet auf das Einfügen und wird zur Landmarke. So gehts auch.
    Schöne grüße Axel Frevert

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