04.05.2010

Universität

Unterschiedliche Darstellungen des CHE-Rankings der Wuppertaler Universität

Die Bergische Uni sieht sich "insgesamt im Mittelfeld" und in eingen Bereichen in der "Spitzengruppe" (s. unten). Die WZ zeichnet in Ihrem Artikel insgesamt ein differenziertes Bild, titelt aber: "Wuppertal schneidet in Germanistik schlecht ab". Radio Wuppertal meldet auf seiner Homepage: "Schlechte Bewertungen für Wuppertaler Uni", geht im Beitrag aber auch auf positive Aspekte des Rankings ein.

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PM der Bergischen Universität Wuppertal:

CHE-Ranking: Uni insgesamt im Mittelfeld

Die Bergische Universität hat beim neuesten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) insgesamt einen Platz im Mittelfeld erzielt. Zugleich gab es bei den diesmal geprüften zwölf Fächern sowohl einige Highlights wie auch verbesserungswürdige Untersuchungsergebnisse. In drei der gerankten Fächer – Elektrotechnik, Geschichte und Romanistik – wurde die Bergische Universität nach einigen der zugrunde liegenden Kriterien der Spitzengruppe der Universitäten zugeordnet.

Die vom CHE festgestellten Problembereiche, zum Beispiel in der Germanistik, sind vor allem der starken Nachfrage zuzuschreiben. Pressesprecher Michael Kroemer: „Probleme, die sich aus dieser Überlast ergeben, werden stetig abgebaut, buchstäblich vor allem auch durch das zum Wintersemester 2010/2011 fertige neue Hörsaalzentrum auf dem Campus Grifflenberg.“ Außerdem sollen im Zuge des laufenden Bologna-Checks an der Bergischen Universität hinsichtlich der Studienbedingungen zahlreiche Verbesserungen umgesetzt werden.

Das CHE nimmt Rankings einzelner Fächer alle drei Jahre vor. Im letzten Ranking hatten Wuppertals Physik, Chemie, Mathematik und der Sport gut bis sehr gut abgeschnitten. Im kommenden Jahr stehen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre an. Hier erwartet die Bergische Universität für ihre neu aufgestellte Schumpeter School of Business and Economics eine deutlich verbesserte Bewertung, zumal die Wuppertaler Volkswirtschaftslehre im Exzellenz-Ranking 2009, einer europaweiten Sonderuntersuchung des CHE, bereits eine Top-Bewertung errungen hatte.

www.che-ranking.de

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Zum Beitrag der WZ.

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Kommentare

  1. gelöscht sagt:

    [Beitrag wegen unbewiesener Tatsachenbehauptungen vom NJUUZ-Team gelöscht]

  2. K.Heseding sagt:

    Die Stellungnahme der Uni ist Schönrederei – die Nachfrage in Germanistik ist sicher sehr hoch, haben doch die Uni Düsseldorf und die Uni Bonn die Lehramtsstudien eingestellt, aber die Uni Wuppertal hat es eindeutig verpasst, einen NC einzuführen oder entsprechend mehr Personal einzustellen. Die Uni wusste um die große Nachfrage und ist aus Geldmangel bewusst ins offene Messer gerannt. Es gab sogar einen offenen Brief der Germanistik über die unhaltbaren Zustände dort, aber zunächst wurde das Problem nur ausgesessen und die Studenten in Kinosälen beschult. Dafür zahlt man dann in Wuppertal über 700 € pro Semester.

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