23.11.2020

Zwei Jahre Klavier am Döppersberg

Am 24. November jährt sich die Eröffnung der neuen Mall am Döppersberg und mit ihr die Erfolgsgeschichte des Klaviers am Döppersberg zum zweiten Mal.

 

Seit 2016 stand der Vorschlag von (M)eine Stunde für Wuppertal, am Döppersberg ein Klavier aufzustellen, in der Prüfungsliste der zuständigen Projektleitung für den Umbau des Döppersberg. Herr Telian, seinerzeit Büroleiter des Oberbürgermeisters, berichtete später mit einem Schmunzeln, dass das Thema zwar die absolut niedrigste Priorität hatte, aber doch bei jeder der wöchentlichen Durchsprachen wieder hochpoppte wie ein Korken auf dem Wasser. Absolute Z-Priorität, aber auf der Liste.

Schliesslich aber war es eben Telian, der auf die hartnäckigen Nachfragen von (M)eine Stunde für Wuppertal hin alle Experten von Brandschutz und Fluchtwegen bis zu den Bauplanern an einen Tisch holte. „Um die Bahn müssen Sie sich kümmern“, beschied er schließlich Markus von Blomberg, Initiator von (M)eine Stunde für Wuppertal und Ideengeber für das Klavierprojekt. Mit Erfolg, wie sich bei der Einweihung der neuen Mall und des Busbahnhofs am 24. November  2018 zeigte.

Das erste Klavier stellte das Pianohaus Faust zur Verfügung. Klavierstimmerin Christa Brand kümmerte sich um den guten Ton. Nach einem Jahr aber war das Klavier „durch“. Die Bürger und Besucher der Stadt, von Schulkindern, Obdachlosen, Polizisten bis zu den Einkäufern in der Mall und natürlich den Zugreisenden, hatten das Klavier so intensiv angenommen und bespielt, von der ständig wechselnden Witterung einmal abgesehen, dass es ersetzt werden musste.

Ralf Winkels fand in seinem Pianohaus Taste-Klavierbau einen passenden Ersatz. „Ich mache da gerne mit. Musik, zumal live gespielt, verändert die Stimmung in der Mall und animiert hoffentlich viele, selbst zu musizieren.“

Dann kam Corona. (M)eine Stunde für Wuppertal nahm ein Klavier von Piano Faust Huckepack und fuhr damit gemeinsam mit Pianisten der Bergischen Musikschule sowie Künstlern von Oper- und Schauspielhaus durch die Stadt, vor allem zu Seniorenheimen und zu Menschen, die in engsten Verhältnissen leben und besonders unter den Einschränkungen der Pandemieregelungen leiden.

Zum zweijährigen Jubiläum hat Ralf Winkels das Klavier wieder einmal gestimmt und einzelne Saiten ersetzt. „Das Klavier am Döppersberg soll zum Geburtstag gut funktionieren und gestimmt sein“, berichtet Winkels. „Noch hält es der Witterung erstaunlich gut Stand. Das soll auch so bleiben!“

Zwei Jahre, und schon eine kleine Geschichte.

Kontakt:


Taste Klavierbau
Ralf Winkels
0202-3703100

 

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