19.11.2020

Streitgespräch mit Gregor Gysi: Kein Kapitalismus ist auch (k)eine Lösung?

Politische Runde mit Gregor Gysi, Ulrike Herrmann und Prof. Hans Frambach.

Es ist ein eindrucksvolles Finale der Engels200-Reihe in der Politischen Runde der Bergischen Volkshochschule. Zum Abschluss der vielfältigen und spannenden Vorträge über Friedrich Engels, das 19. Jahrhundert und die Bedeutung des berühmten Wuppertalers für die Gegenwart sprechen am Montag, 23. November, 19:30 Uhr, der Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi (Die Linke), die taz-Journalistin Ulrike Herrmann und der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Hans Frambach (Uni Wuppertal) über die Bedeutung des Kapitalismus. Angesichts von ökonomischen Krisen, sozialen Verwerfungen, weltweiter Armut, ökologischer Verwüstung und rechtspopulistischem Mainstream ist Kapitalismuskritik nach Jahrzehnten der kollektiven Tabuisierung längst wieder zum Thema geworden. Ist der Kapitalismus noch zu retten? Die renommierte Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann lieferte mit ihrem breit diskutierten Buch den Titel für dieses Streitgespräch über die Zukunft des Kapitalismus und die Frage nach der Gesellschaft, in der wir künftig leben wollen: Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Oder doch? Gregor Gysi sagt, die Menschheit brauche eine neue Utopie, Gesellschaft müsse neu gedacht werden. Was würde Friedrich Engels dazu sagen? Das weiß der dritte im Bunde, Hans Frambach, der sich mit der Geschichte des ökonomischen Denkens beschäftigt hat. Er vertritt den ursprünglich angekündigten und leider verhinderten Uwe Schneidewind. Die Veranstaltung kann im Internet verfolgt und per Chat mitdiskutiert werden. Moderiert wird das Streitgespräch von der Journalistin Annette Hager. Den Link zur Veranstaltung gibt es am Veranstaltungstag unter politische-runde.de.

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