08.11.2020

Bergische Universität Wuppertal Bundesministerium der Verteidigung Bundeswehr Dienststelle Blank Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum e.V. Institut ASER e.V. Institut für Sozialforschung Max Horkheimer Sicherheitstechnik Sicherheitswissenschaft Sicherheitswissenschaftliches Kolloquium Theodor W. Adorno Unternehmerregion Bergisches Städtedreieck

Kritische Arbeits- und Sozialforschung … am Beispiel der Bundeswehr

Das Beispiel des Verhältnisses von Sozialwissenschaft und Bundeswehr in den 1950er und 1960er Jahren wird Dr. Johannes Platz von der Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum e.V. aus Bonn am 10. November 2020 in Wuppertal im Format eines einfach zugänglichen Webinars diskutieren.

Dies wird im Rahmen des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums erfolgen, welches seit April 2020 pandemiebedingt als Webinar veranstaltet wird. Mitdiskutiert werden kann daran u.a. auch mittels einer fast barrierefreien Live-Chat-Möglichkeit.

Dr. Johannes Platz von der Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum e.V. aus Bonn wird am 10. November 2020 ab 18:00 Uhr vortragen (Webinar). ©Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum e.V., Bonn

Ein jüngerer Schwerpunkt des Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums liegt auf der Darstellung und Diskussion von Konzepten der Arbeitsbewertung. So auch die Kolloquien zum Bedaux-System vom 14. Mai 2019, zum WORK-FACTOR-System vom 2. Juli 2019, zum MODAPTS-System vom 12. Mai 2020 und zum REFA-Zeitwirtschaftssystem vom 6. Oktober 2020. Hierbei wurden auch Aspekte der Entstehung dieser Konzepte wie auch ihres gesellschaftlichen Umfelds angesprochen.

Zur Sicherheitswissenschaft gehört insofern stets ein historischer, interdisziplinärer Bezug, d.h. eine Reflexion auf ihren Bedingungs- und Wirkungszusammenhang. Anhand der kritischen Arbeits- und Sozialforschung in den 1950er und 1960er Jahren soll diese Reflexion auf weitere Aspekte ausgedehnt werden. Gerade in der derzeitigen „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ (vgl. § 5 Abs. 1 IfSG) und angesichts diverser gesellschaftlicher Krisenphänomene („Multi-Krise“) ist dies unverzichtbar (vgl. Psychologie: Rein einfühlungsmäßig, Der Spiegel, Heft 8/1957).

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