08.10.2020

Bernhard Sander Gerd-Peter Zielezinski Pädagogische Hochschule; Kunst am Bau Ratsfraktion DIE LINKE

Ehemalige PH auf der Hardt – noch Fragen offen

Die Stadt bereitet den Abriss der Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule vor, auch wenn noch nicht alle Fragen ausreichend beantwortet sind.

Gerd-Peter Zielezinski, Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE: „Unsere Fraktion hat Akteneinsicht in den Vertrag des Gebäudemanagements mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) beantragt. Auch wollen wir das Gutachten zur Asbestsanierung einsehen. Der Oberbürgermeister macht es sich zu leicht, wenn er auf die berechtigten Nachfragen aus der Bevölkerung Antworten mit dem Hinweis auf den erfolgten Ratsbeschluss verweigert.“ 

 

„Zu den Fragen rund um die Kosten des möglichen Erhalts der Gebäude, kommt ein weiterer Aspekt in die Diskussion“, ergänzt Bernhard Sander, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, „vor allem an den Hochschulen des Landes wurde im Rahmen des Kunst-und-Bau-Programms seit 1949 eine beachtliche Zahl an Kunstwerken realisiert. Wir möchten daher wissen, ob und welche Kunstwerke sich im/an den Gebäuden der ehemaligen PH befinden.“

 

 

Akteneinsicht nach GO NRW § 55 (4) in den Vertrag des Gebäudemanagements Wuppertal (GMW) und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) bezüglich des Kaufs der ehemaligen Pädagogischen Hochschule auf der Hardt und das Gutachten zur Asbestsanierung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktion DIE LINKE beantragt auf Grund eines Beschlusses der Fraktionssitzung vom 5. Oktober 2020 für die Stadtverordneten Frau Susanne Herhaus, Frau Claudia Radtke, Herrn Cemal Agir, Herrn Bernhard Sander und Herrn Gerd-Peter Zielezinski Einsicht in den Vertrag des Gebäudemanagements Wuppertal (GMW) und dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) bezüglich des Kaufs der ehemaligen Pädagogischen Hochschule auf der Hardt und das Gutachten zur Asbestsanierung.

 

Nach Ratsbeschluss vom 22./24. Juni dieses Jahrs sollen die Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule auf der Hardt asbestsaniert und dann abgerissen werden. Die Fraktion ist an der Frage interessiert, ob es gegeben falls Nebenabsprachen gegeben hat, die ein vorzeitiges Betreten der Gebäude erlaubt haben. Die Angaben des GMW in der Vorlage VO/0474/20 lassen einige Fragen offen, von denen wir uns durch die Akteneinsicht Antworten erwarten.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

 

Susanne Herhaus                                                  Gerd-Peter Zielezinski

 

 

 

Kleine Anfrage PH Hardt III

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

im Zusammenhang mit dem Abriss der Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule (PH) auf der Hardt haben sich weitere Fragen ergeben:

 

In den 50er/60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden bei Einzelbauvorhaben mindestens 1% der Bauauftragssumme für die Werke bildender Künstler vorgesehen. Entstanden als Instrument der Künstlerförderung in den Nachkriegszeiten, hat sich „Kunst und Bau“ unter wechselnden Rahmenbedingungen als wichtiger Beitrag von Bund, Land und Kommunen zur (Bau-)Kultur etabliert. Auch NRW übernahm das Kunst-und-Bau-Programm seit 1949 als Baustein der Kulturpolitik. Vor allem an den Hochschulen des Landes wurde eine beachtliche Zahl an Kunstwerken realisiert.

https://kunstundbau.nrw/informationen/historische-entwicklung/  (201007)

 

Welche/s Kunstwerk/e wurde an der ehemaligen PH errichtet, bzw. in den Räumen der PH verwirklicht?

Wo ist die Kunst in den Gebäuden verortet?

Wie wird sichergestellt, dass die/das Kunstwerk/e unbeschädigt erhalten werden?

 

Vielen Dank.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bernhard Sander

 

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