18.09.2020

Marcel Hafke

Marcel Hafke zur Stichwahl am 27. September

Mit Blick auf die bevorstehende Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Wuppertal am 27. September zwischen Amtsinhaber Andreas Mucke (SPD) und Herausforderer Uwe Schneidewind empfiehlt der Kreisvorsitzende der Freien Demokraten in Wuppertal, Marcel Hafke MdL, einen kritischen Blick auf die Themen der beiden Kandidaten....

 

 

„Die bevorstehende Entscheidung ist für unsere Stadt richtungsweisend. Umso dringender empfehle ich die Auseinandersetzung mit den geplanten Schwerpunkten der Bewerber.“

„Ein langer Kommunalwahlkampf geht in die Verlängerung. Ich kann verstehen, wenn die Bürgerinnen und Bürger mit einer gewissen Wahlmüdigkeit zu kämpfen haben – zumal die Corona-Krise viele Menschen in der Stadt unvermindert vor große Probleme stellt. Gerade deshalb empfehle ich nachdrücklich, vom Wahlrecht bei der nahenden Stichwahl Gebrauch zu machen – die Entscheidung ist für die künftige Entwicklung unserer Stadt richtungsweisend.“

„Mit den zentralen Themen Wirtschaft und Arbeitsplätze, Bildung sowie Stadtentwicklung und kommunale Sicherheit habe ich selber im Wahlkampf um die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger geworben. Gut sieben Prozent der Menschen in unserer Stadt konnten sich mit dieser Schwerpunktsetzung identifizieren. Insbesondere die Frage nach der wirtschaftlichen Entwicklung und den Bildungschancen haben durch die Corona-Krise noch einmal an Bedeutung gewonnen. Der nächste Oberbürgermeister Wuppertals muss vom ersten Tag an Antworten auf drängende wirtschaftliche und soziale Probleme entwickeln und umsetzen. Aus meiner Sicht wird dabei entscheidend sein, ob es der Stadtspitze gelingt, diese Herausforderungen gemeinsam mit den Menschen anzugehen, nicht gegen sie.

Bauchschmerzen bereitet mir dabei zum Beispiel die Debatte um eine mögliche Umweltspur auf der B7 – hier läuft die Identifikation von vermeintlichen Problemen an den Bedürfnissen und Sorgen der vielen, hart arbeitenden Menschen in unserer Stadt komplett vorbei.“ „Wuppertal steht vor großen Aufgaben. Ich werde mein Kreuz bei der Stichwahl bei dem Kandidaten machen, bei dem ich das Gefühl habe, dass es ihm besser gelingen wird, die oft unterschiedlichen Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Einklang zu bringen. Ausgleich und Prioritätensetzung bei den Themen Wirtschaft, Infrastruktur und Bildungsgerechtigkeit. Wuppertal ist kein Freiluftlabor und braucht einen ersten Bürger, der vorangeht.“

Quelle: Marcel Hafke MdL Kreisvorsitzender

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Kommentare

  1. Arnim sagt:

    Richtungsentscheidung? Zur Wahl stehen zwei Bewerber, die im Erfolgsfall die Rolle der Marionette von ein und denselben Grauen Eminenzen zu erfüllen haben.
    Richtungsentscheidungen sind einffach nur seventies, als es noch Brandt gegen Barzel oder Schmidt gegen Strauß hieß. Es gab noch demokratische Parteien und Bewerber rechts und links von der Mitte. In den bleiernen Jahren Helmut Kohls entwickelten sich das demokratische Parteioligopol aber zu einer undefinierten Melange „demokratische Mitte“. Unterschiede sind nur noch in den Traditionslinien auf die sich berufen wird zu erkennen. Gleichzeitig bildete sich die Zweidrittelgesellschaft heraus; meint das ökonomische Abhängen – und damit die Einschränkung der Lebenschancen – des unteren Drittels der Gemeinschaft. Das spiegelt sich in den Zahlen der Wahlbeteiligung wieder. Inzwischen geht die Tendenz zu einem Anwachsen dieses Teils der Gesellschaft, was sich in der steigenden Wahlabstinenz wiederspiegelt (45,0% in 2014 zu 46,9% in 2020 Wahlbeteiligung ist kein Anstieg, sondern statistischer Zufall). Es werden nicht mehr „nur“ Arbeitslose abgehängt, sondern auch Handwerker, Selbständige und Unternehmer, die voll verantwortlich auf eigenes Riskio ohne das Sicherungsnetz der Haftungsbeschränkungen ihren Mann zu stehen versuchen. Auch die gehen mangels sinnvoller Alternativen nicht mehr wählen.
    Zurück zur Stichwahl: Ja ich werde von meinem Wahlrecht Gebrauch machen, allerdings in Ermangelung sinnvoller Angebote nur in Form der bewusst ungültigen Stimmabgabe. Daraus folgt, daß Ergebnismeldungen nur glaubhaft sind, wenn gleichzeitig die Zahl der ungültigen Stimmen und der Nichtwähler genannt werden.

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