09.09.2020

Lindh: Bund fördert Umgestaltung des Freibads Mirke mit 3 Millionen Euro

Der Wuppertaler Bundestagsabgeordnete Helge Lindh freut sich über die Förderung des Freibads Mirke durch den Bund mit insgesamt 3 Millionen Euro.

Helge LindhHelge Lindh ©SPD-Parteivorstand/ Susie Knoll

 Die Mittel sollen für den Umbau des Bads in ein Naturfreibad eingesetzt werden. Sie stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, das auf Drängen der SPD-Bundestagsfraktion um 600 Millionen Euro aufgestockt wurde. Der Förderverein, dessen Schirmherr Helge Lindh ist, hatte zuletzt in Eigenregie eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und gegenüber Stadt, Land und Bund intensiv für eine Förderung geworben. Nun war ein Antrag im Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen auf Werben des Wuppertaler Bundestagsabgeordneten erfolgreich. Dazu Lindh:

„Ich freue mich sehr, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute grünes Licht für einen Neustart im Freibad Mirke gegeben hat. Das Konzept eines Naturfreibads im Mittelpunkt des Quartiers hat überzeugt, der Einsatz hat sich gelohnt. Unser beständiges Eintreten für die Freibadlandschaft hat Wirkung gezeigt. Ich habe ich persönlich in den vergangenen Jahren immer für den Erhalt des Bads eingesetzt – das wurde nun belohnt. Neben dem Freibad Mählersbeck, dem letzten städtischen, kann nun ein zweites Freibad innerhalb von nicht einmal zwei Jahren von einer Bundesförderung profitieren. Ohne das nachdrückliche Eintreten für die Interessen des Wuppertaler Traditionsbads wäre die Bundesförderung nicht gekommen.

Den Freibädern kommt in unseren Städten eine steigende Bedeutung zu: Die letzten Hitzesommer haben gezeigt, welchen Stellenwert eine gute Infrastruktur für uns hat. Die vielen Ehrenamtlichen leisten hier großartiges. Grundsätzlich gilt aber auch, dass die öffentliche Hand wieder verstärkt in die kommunale Infrastruktur investieren muss.

Mein Dank gilt insbesondere dem Förderverein Pro Mirke. Ohne das hartnäckige, konstruktive und leidenschaftliche Engagement des Vorstands um Heiner Mokroß und Csilla Letay wäre diese Förderung nicht möglich gewesen. Auch die Stadtverwaltung um Andreas Mucke hat die Chance ergriffen und sich bei der Erarbeitung einer tragfähigen Projektskizze entschlossen eingebracht. Das Zusammenspiel aus Zivilgesellschaft, Bund und Stadt funktioniert!“

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