31.08.2020

Schulsozialarbeit für NRW gesichert

„Auf Druck der NRW-SPD hat die Landesregierung endlich zugesichert, die Finanzierung der Schulsozialarbeit unbefristet weiterzuführen.

Das sind gute Nachrichten, auch für Wuppertal“, zeigt sich Renate Warnecke, Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Bildung, erfreut. „Lange hat die schwarz-gelbe Landesregierung die Weiterfinanzierung auf wackeligen Beinen stehen lassen, viele Fachkräfte in der Schulsozialarbeit mussten sich wegen dieser Unsicherheit beruflich umorientieren. Zum Ende dieses Jahres sollte die Finanzierungszusage seitens des Landes für die Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket – eine der drei Quellen, aus der die Soziale Arbeit an Schulen in NRW derzeit finanziert wird – auslaufen. Jetzt hat der Druck der SPD-Fraktion Wirkung gezeigt und die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter können, gemeinsam mit den Schulen, endlich aufatmen.“

Thomas Kring, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, schließt sich an: „Es war höchste Zeit, dass die Landesregierung die Finanzierung der Schulsozialarbeit und damit auch die Arbeitsverhältnisse langfristig absichert. Die Schulsozialarbeit hat sich zu einem wichtigen Instrument in der Jugendhilfe entwickelt, das nicht mehr wegzudenken ist: Sie leistet wichtige Präventionsarbeit und fördert Chancengleichheit im Bildungssystem, indem sie hilft, Bildungsarmut und soziale Ausgrenzung zu vermeiden und entlastet das Lehrpersonal zum Teil erheblich. Wir freuen uns sehr für alle Schulen und insbesondere für die Wuppertaler Schulen, die aufgrund der Unsicherheit um ihr Personal gebangt haben, und für die Schülerinnen und Schüler, für die damit ein Stück mehr Bildungsgerechtigkeit gesichert wird, dass Ministerin Gebauer nun endlich dieser langanhaltenden und vehementen SPD-Forderung gefolgt ist.“

Renate Warnecke ergänzt abschließend: „Auf die entfristete Finanzierungszusage muss nun ein neues Gesamtkonzept für die Schulsozialarbeit in NRW folgen, auch das ist Teil der Forderungen im entsprechenden Antrag der NRW-SPD. Denn die Schulsozialarbeit wird kein temporäres Instrument sein, sie muss als dauerhafter Bestandteil des Schulsystems gesehen werden.“

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