21.07.2020

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„Durch Corona sind alle noch näher zusammengerückt“

Nach zwei Monaten Schließung wird in den Werkstätten wieder ge­arbeitet / Öffnungskonzept soll schrittweise fortgeführt werden.

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Zwei Monate lang war der Betrieb in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Wuppertal in Cronenberg stark eingeschränkt. Lediglich ein Notbetrieb konnte während des Corona-Lockdowns von Mitte März bis Mit­te Mai 2020 aufrecht erhalten werden. Auch in den Wohnstätten wurden Besuche auf das Notwendigste beschränkt.

„Unser Pandemie-Team hat mit Unterstützung einer Hygiene-Beauftragten einen Corona-Maßnahmen-Plan ausgearbeitet, der umge­setzt wird“, berichtet Stefan Pauls, Geschäftsführer der Lebenshilfe Wuppertal. So ist es seit dem 18. Mai wieder möglich, schrittweise kleineren Gruppen einen Arbeitsplatz in den Werkstätten anzubieten. In den ersten Stufen wurden zu­nächst Personen ausgewählt, die im häuslichen Umfeld (selbstständig oder bei den Eltern) leben, sich an die Hygienemaßnahmen zuverlässig halten und nicht zur Risikogruppe nach dem Robert-Koch-Institut in Bezug auf COVID-19 zählen. Auch die Be­wohner der Au­ßen­wohngruppen sind unter Einhaltung fester Kohorten wieder in der Werkstatt beschäftigt. Die Beschäftigung erfolgt auf freiwilliger Basis und ausschließlich in Kleingruppen. Die Fahrdienste müssen sich ebenfalls an besondere Schutzmaßnahmen halten.

„In den Wohn- und Werkstätten sorgen wir für größtmögliche Sicherheit für die Bewohner und Fachkräfte“, erklärt Ste­­fan Pauls. So wurden etwa Maschinen umgestellt, um ausreichenden Abstand zu gewährleisten. Am Eingang zu den Wohn- und Werkstätten müssen die Hände desinfiziert werden, zudem wird die Körpertemperatur gemessen. Beim Aufenthalt im Gebäude ist ein Mundschutz Pflicht, dieser darf dann am Arbeitsplatz selbst abgelegt werden.

Des Weiteren sorgen einheitliche Zeiten für Arbeitsbeginn und -ende sowie das gemeinsame Einnehmen der Mahlzeiten innerhalb der einzelnen Gruppen dafür, dass die Kohorten eingehalten werden können. Eine Übersicht über alle Schutzmaßnahmen wurde allen Lebenshilfe-Mitarbeitern in Leichter Sprache ausgehändigt.

Das Öffnungskonzept soll nun schrittweise weiter fortgeführt werden, um möglichst vielen weiteren Menschen mit Behinderung den Zugang zu den Werkstätten zu ermöglichen. In einem Interview haben die beiden Mitarbeiterinnen Beate K. und Susanne S. von ihren Erfahrungen während der Corona-Maßnahmen erzählt. Das Video ist unter www.lebenshilfe-wuppertal.de abrufbar.

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