01.07.2020

NS-Geschichte stadtgeschichte Stadtrundgang

Das braune Elberfeld

Ein Stadtrundgang von der Stadtbibliothek bis zum Bahnhof Steinbeck

Das Evangelische Vereinshaus war in den 1920er Jahren wichtigster Versammlungsort aller rechtsradikalen, antisemitischen und völkisch-nationalen Organisation in Elberfeld. ©Archiv Ev. Kirchenkreis Wuppertal

Viele Orte und Gebäude in der Elberfelder Innenstadt waren in der Weimarer Republik und in der NS-Zeit lokale Schauplätze von politisch bedeutenden Ereignissen. Auf eine besonders bewegte Geschichte blickt das Evangelische Vereinshaus an der Kasinostraße zurück. Nach dem Ersten Weltkrieg war es der wichtigste Versammlungsort militärischer, völkisch-nationaler und antisemitischer Gruppierungen. Hitler, Goebbels und andere NS-Prominente traten dort als Redner auf. Von 1922 bis 1939 diente ein Teil des Gebäudes als Polizeipräsidium und Gestapostelle.

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Die Tour führt u.a. zum Büro von Joseph Goebbels, zur ehemaligen „Rasseberatungsstelle“ des städtischen Gesundheitsamtes, der einstigen NSDAP-Zentrale am Deweehrtschen Garten und endet am Bahnhof Steinbeck. Von dort aus wurden 1941/1942 über 800 jüdische Frauen, Männer und Kinder in Ghettos und Vernichtungslager „im Osten“ deportiert.

 

Termin: Sonntag, 5.7.2020, 15.00 Uhr

Ort: Grünanlage an der Zentralbibliothek

Leitung: Michael Okroy, M.A.

Teilnahmegebühr: 5 €

Anmeldung bis Samstag, 4.7.2020, erforderlich unter: info@alte-synagoge-wuppertal.de oder 0202-5632843

Veranstalter: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal

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