12.06.2020

ergebnisse Kurzbefragung Uni@Home im Überblick

Die Ergebnisse der Kurzbefragung Uni@Home im Überblick

Zur Halbzeit des aktuellen Semesters lud der Prorektor für Studium und Lehre Prof. Dr. Andreas Frommer Studierende und Lehrende zur Teilnahme an einer Kurzbefragung ein– dieser folgten insgesamt 1.420 Studierende sowie 235 Lehrende.

Uni Wuppertal
Foto: C.Otte

Technische Umsetzung von Uni@Home gelingt mehrheitlich

 Rund 90% aller Studierender und Lehrender stimmen der Aussage (mit „wenigen“ oder „ohne Einschränkungen“) zu, dass die technischen Voraussetzungen für Uni@Home vorhanden sind und funktionieren und sie die digitalen Instrumente ohne Schwierigkeit bedienen können. Im Vergleich zu Präsenzsemestern einige Unterschiede

 Der Aufwand, der für Uni@Home betrieben wird, schätzen rund 80% der Studierenden und Lehrenden als „etwas“ oder „deutlich höher“ ein.  Während die Hälfte der Lehrenden die Menge an Lerninhalten als „gleich hoch“ und zu rund 30% sogar als „etwas geringer“ einschätzen, nehmen über die Hälfte der Studierenden das Tempo als „etwas“ oder „deutlich höher“ wahr.

 Unsicherheit besteht auf beiden Seiten mit Blick auf die erreichten Lernfortschritte: über 50% der Studierenden und über 60% der Lehrenden schätzen ihre Sicherheit bzw. ihren Kenntnisstand über die Lernfortschritte als „etwas“ oder „deutlich geringer“ ein.

 Auch der wechselseitige Austausch wird von rund 60% der Studierenden und Lehrenden als „etwas“ oder „deutlich geringer“ wahrgenommen.

 Die bislang gesammelten Erfahrungen erachten über 60% der Studierenden und über 70% der Lehrenden für ihr zukünftiges Studium bzw. für ihren zukünftigen Lehrbetrieb als hilfreich. Die offenen Antworten (595x Studierende, 84x Lehrende) spiegeln ein sehr ähnliches Bild wider, geben aber auch differenzierte Einblicke:

 Studierende nehmen die Stofffülle als bis zu „dreifach so hoch“ wahr (148x) und Lehrende berichten von einem „erheblichen zeitlichen Mehraufwand“ (16x).

 Zudem fehlt Studierenden der soziale Austausch und sie fühlen sich nach eigenen Angaben dadurch weniger motiviert (87x).

Lehrende betonen, dass ihre Lehre nun wesentlich „dozentenzentrierter“ sei und sie die Lernatmosphäre als wesentlich „unpersönlicher“ wahrnehmen (16x).

Darüber hinaus wird deutlich, dass

 Studierende die Möglichkeit schätzen, Lernort, -zeit und vor allem das Lerntempo im höheren Maße selbst zu bestimmen (68x),

 Pendler die eingesparte Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Lehre nutzen (43x) und

 Studierende wie Lehrende einige Elemente digitaler Lehre auch zukünftig – nach Rückkehr in den Präsenzbetrieb – weiterhin nutzen möchten (77x).

 

Wir danken allen Studierenden und Lehrenden für die kurzfristige Teilnahme an der Befragung und hoffen, dass die gewonnenen Ergebnisse insbesondere für die zweite Halbzeit des Semesters Uni@Home hilfreich sein werden.

Quelle: Berg. Universität Wuppertal

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