04.06.2020

Altenheim Betriebsausschuss APH Olipla Sozialer Wohnungsbau SPD

Sozialen Wohnungsbau stärken – Standort Obere Lichtenplatzer Straße

Warum die Fläche nicht mit hochwertigem und gleichzeitig sozialem Wohnungsbau entwickeln?

„Ein Neubau eines Altenpflegeheims an der Oberen Lichtenplatzer Straße ist durch die erweiterte Nutzung des Ersatzstandortes an der Vogelsangstraße aus Sicht der Verwaltung weder notwendig und auch nicht wirtschaftlich darstellbar. Entsprechend werden wir dem Beschlussvorschlag in der Sitzung des Betriebsausschusses APH und KIJU zustimmen“, erklärt Ulrike Fischer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Betriebsausschuss.

„Zeitgleich zur Sitzung des Betriebsausschusses wird im Stadtentwicklungsausschuss das ‚HANDLUNGSKONZEPT Stärkung des Sozialen Wohnungsbaus‘ beraten und soll vom Rat der Stadt Wuppertal in seiner kommenden Sitzung beschlossen werden. Da drängt sich doch gerade die Frage auf, warum diese Fläche nicht mit hochwertigem und gleichzeitig sozialem Wohnungsbau entwickelt werden soll. Deshalb haben wir einen Antrag eingebracht, der die Verwaltung um Prüfung genau dieser Frage anhalten soll. Hier unser Beschlussvorschlag im Wortlaut: ‚Die Verwaltung wird um Prüfung gebeten, ob, und unter welchen Umständen die Fläche des ehemaligen Altenheims an der Oberen Lichtenplatzer Straße für hochwertige und gleichzeitig soziale Wohnbebauung zur Verfügung gestellt werden kann. Hierfür sollte durch die Verwaltung die Vorschaltung eines Ideenwettbewerbs geprüft werden, um innovative Vorschläge, mit möglichst geringem Einsatz von Energie und Ressourcen (möglichst klimaneutral), zugleich eine hohe Gesamtwirtschaftlichkeit, Gebrauchstauglichkeit und baukulturelle Architekturqualität zu erhalten‘. In der Begründung wird u. a. ausgeführt: ‚Der relativ hochwertige Standort Obere Lichtenplatzer Straße eignet sich hervorragend, um die Ziele des „HANDLUNGSKONZEPTES Stärkung des Sozialen Wohnungsbaus“ in Wuppertal“ umzusetzen. Die Ziele des Handlungskonzeptes der sozialen Durchmischung, verbunden mit einer sozialen Bodennutzung und gleichzeitig einer ressourcenschonenden Wohnbebauung, ließen sich an diesem Standort in Verbindung mit einem städtebaulichen Ideenwettbewerb in geeigneter Weise umsetzen“, führt Servet Köksal, stellvertretender Fraktionsvorsitzender weiter aus. Diese Aspekte wollen wir geprüft wissen, bevor die Verwaltung mit der Entwicklung und Vermarktung der Fläche an der Oberen Lichtenplatzer Straße beginnt“, so Servet Köksal, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, abschließend.

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